Freitag, 5. Februar 2016

Guatemala - Tikal

Was für eine Überraschung. Mein Bruder hat für uns alle einen zweitägigen Trip nach Guatemala organisiert. WOW - wir sind sprachlos. Morgens um 5 in der Finsternis geht es los. Wir müssen früh starten, der Weg ist weit und sehr, sehr beschwerlich.


An die Fahrt kann ich mich kaum erinnern, aber eins weiß ich noch: wir alle hatten Angst. Es war dunkel, das Boot hatte kein Licht der Fluß lag im Nebel und der Fahrer hat sich nur auf das Geräusch der Strömung verlassen. Abenteuer pur, aber das andere Ufer und somit Guatemala, erreichten wir nach knappen 30 Minuten Fahrt heil und unversehrt.

Am Ufer konnten wartete unser Fahrer und eine Dame zum Geld tauschen und dann ging die fast 6 stündige Fahrt los. Die ersten drei Stunden fuhren wir ca. 100 Kilometer, aber als Straße kann man das nicht bezeichnen, auch Feldweg wäre noch milde ausgedrückt. Kurzum eine Katastrophe.

Endlich in Tikal angekommen erstreckt sich vor uns ein 65 Quadratkilometer großes Gebiet mit schätzungsweise 10.000 Gebäuden die noch nicht ansatzweise ausgegraben oder gar erforscht sind. Es wird vermutet das hier rund 50.000 Menschen gelebt haben.


Mittelpunkt bildet der so genannte Große Platz der von den imposanten Tempeln I und II eingerahmt wird. Sie gehören mit 47 m und 40 m zu den höchsten Stufentempeln Mittelamerikas.



Das Areal ist riesig und beeindruckt uns sehr. Gemeinsam mit einem Guide sind wir zwei Stunden im Urwald unterwegs - besteigen auch einen Tempel um die herrliche Aussicht zu genießen, um diese wunderbaren Bauwerke und vorallem die Kultur die sie verkörpern, auf uns wirken zu lassen.


Donnerstag, 21. Januar 2016

Yaxchilán

Direkt am Wasser und nur über den Río Usumacinta per Boot zu erreichen, besuchen wir heute Yaxchilán (Gehege der grünen Steine) - eine weitere sehr spannende Maya Stätte.


Man könnte meinen wir hätten langsam genug davon, aber so ist es nicht. Jeder Fundort ist anders, jedes Volk hatte eine andere Art ihre Tempel zu bauen. Diese hier liegt mitten im Urwald - über uns Brüllaffen, am Boden lockt unser Guide Juan eine Tarantel aus einem Erdloch.


Sehr beeindruckend, ich habe ein wenig Angst. :-/ Obwohl die Anlage sehr groß ist, gibt es nur einige wenige Dinge zu besichtigen. Der Großteil ist vom Dschungel überwuchert. So kann man sich z.B. die große, die kleine und die südliche  Akropolis ansehen und den La Gran Plaza (Hauptplatz), zu dem man durch El Laberinto (Labyrinth) gelangen kann.