Mittwoch, 17. August 2016

Die Lieblingsstädte erlaufen: Die Reisefüher-Reihe "POLYGLOTT zu Fuß entdecken" vollständig in neuem Gewand

Gute Nachricht für alle, die neue Städte am liebsten zu Fuß und im eigenen Tempo entdecken: Die kleine, aber feine Reiseführer-Reihe POLYGLOTT zu Fuß entdecken liegt ab August vollständig überarbeitet und in neuer, übersichtlicher Optik vor. Mit den sechs neuen Titeln Amsterdam, Lissabon, London, München, Prag und Rom ist die Modernisierung der Reihe abgeschlossen, die bereits mit dem ITB-BuchAward ausgezeichnet wurde. Nun laden insgesamt 16 Bände dazu ein, die beliebtesten Metropolen auf Stadtwanderungen zu erkunden.

Übersichtliche Begleiter für die Erkundung der schönsten Städte

Mit der Überarbeitung sind die Bände noch übersichtlicher und handlicher geworden. In jeder Stadt führen 30 Spaziergänge nicht nur zu den klassischen Sehenswürdigkeiten: Die Autoren verraten auch ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze, die mit Herzen gekennzeichnet sind. Jeder Spaziergang beginnt und endet an Orten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen sind, und die Route mit allen Halte- und Höhepunkten lässt sich mithilfe jeweils einer ganzseitigen Karte auf einen Blick erfassen. Die Spiralbindung sorgt dafür, dass die Bücher als echte Tourbegleiter problemlos auf der gewünschten Seite offen bleiben. Zudem machen neue, übersichtliche Symbole die Auswahl der Spaziergänge einfach, denn sie zeigen nicht nur die Tourdauer an, sondern auch, für welche Tageszeit und welches Wetter sie besonders geeignet sind. Und wer unterwegs kurz verschnaufen möchte, folgt einfach den Icons für „Mach mal Pause“ und findet in schönen Cafés, grünen Parks oder vor einem Kunstwerk im Museum Momente der Ruhe und Erholung.
Wer die aufregendsten Städte der Welt am liebsten individuell erläuft und sich gerne von Insidern die schönsten Ecken zeigen lässt, ohne die großen Must-Sees zu verpassen, der findet in den Bänden der Reihe POLYGLOTT zu Fuß die idealen Reisebegleiter. Im Herbst wird die Reihe zusätzlich in E-Book-Ausgaben für alle gängigen Reader erscheinen – so nehmen die Bücher noch nicht einmal Platz im Gepäck weg.

AUF EINEN BLICK:

• Alle 16 Bände der Reihe POLYGLOTT zu Fuß liegen nun überarbeitet und modernisiert vor
• NEU: mit Herzchen gekennzeichnete Lieblingsplätze der Autoren
• NEU: „Mach mal Pause“ – kleine Auszeiten an ruhigen Plätzen
• ab Herbst auch als E-Books für alle gängigen E-Book-Reader-Formate Amsterdam, Barcelona,

Berlin, Dresden-Leipzig-Meißen, Istanbul, Lissabon, London, München, New York, Paris, Prag, Rom, Stockholm, Venedig, Wien, Zürich.

POLYGLOTT im Web unter www.polyglott.de oder bei Facebook!

Dienstag, 9. August 2016

Ferropolis - Stadt aus Eisen

Ferropolis ist ein Museum und Veranstaltungsort östlich von Dessau auf einer Halbinsel in einem ehemaligen Tagebau. Zu unserem zweiten Hochzeitstag im März, plante ich einen Ausflug als Überraschung dorthin. Wettermäßig war es nicht so toll, aber die riesigen Maschinen und Bagger live und in Farbe zu sehen, war ein Erlebnis welches sowohl mich als auch meinen Mann begeistert hat.


Direkt beim Parkplatz findet man das Kassenhäuschen. 6€ zahlt man für den Rundgang, 1€ für einen Audioguide. Wir teilen uns ein Gerät und stapfen, bewaffnet mit einem Geländeplan und Schirm, in Richtung Gelände.

Insgesamt kann man 5 verschiedene Geräte bestaunen und teilweise sogar besteigen. Sie tragen fantasievolle Namen wie Medusa, Mad Max oder Gemini.

Eimerkettenbagger "Mad Max"
1958 wurde im Tagebau Golpa-Nord begonnen Braunkohle zu fördern - 1991 war dann schon wieder Alles vorbei. Im genannten Zeitraum wurden 69,9 Mio. Tonnen Rohbraunkohle gefördert.

Schaufelradbagger „Big Wheel“
Die Bauhaus Stiftung Dessau hatte die Idee am stillgelegten Tagebaus fünf Großgeräte in einem Freilichtmuseum zusammen zuführen. Am 14. Dezember 1995 wurde „Ferropolis – Die Stadt aus Eisen“ gegründet und richtig bekannt im Jahr 2000 durch ein Galakonzert des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis.

Absetzer „Medusa“
Bühnendesigner Jonathan Park hatte die Idee zur Ferropolis Arena und gab den Großgeräten ihre heutigen Namen. Die Arena fasst maximal 25000 Besucher und wurde 2005 mit dem „Live Entertainment Award“ als beste Veranstaltungsstätte in Deutschland ausgezeichnet. Heute findet hier Großveranstaltungen wie das SPLASH oder MELT! FESTIVAL statt. Aber auch Künstler wie Metallica, Linkin Park oder Deep Purple waren hier schon zu Gast.

2005 wurde die Stadt aus Stahl offiziell in die Europäische Route der Industriekultur, kurz ERIH für European Route of Industrial Heritage, aufgenommen. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Dazu zählen zum Beispiel die Völklinger Hütte, das Weltkulturerbe Zeche und Kokerei Zollverein in Essen oder auch die Meyer Werft in Papenburg.

 www.ferropolis.de