Dienstag, 21. Dezember 2010

Irland Tag 6

Bevor der nächste kleine Urlaub wieder los geht, möchte ich gern noch über den vergangenen berichten. *lach* Angekommen sind wir am Tag 6 in Irland und den haben wir in Nordirland verbracht. Wie bereits hier berichtet, sind wir am fünften Tag in Richtung Norden aufgebrochen und am heutigen Tag standen gleich zwei Highlights an. Zum einen die weltberühmte Bushmills Distillery und zum anderen der ebenso weltbekannte Giant´s Causeway.

Anfangen möchte ich bei Bushmills. Bis 2007 galt sie als die älteste Whiskeybrennerei in Irland. Den Status hat Bushmills kürzlich an die Kilbeggan Distillery verloren. Die 1757 gegründete Distillerie hat am 19. März 2007, 250 Jahre nach der Eröffnung, den Betrieb wieder aufgenommen. Sehenswert ist die Brennerei trotzdem. Hier wird vom ersten bis zum letzten Schritt erklärt und gezeigt wie Whisky entsteht und was ihn ausmacht. Im Shop kann man dann allerlei Krims Krams kaufen, natürlich auch den Whisky. Aufgrund der sehr hohen Alkoholsteuer in Irland ist dies allerdings nicht sehr ratsam.



Nur einen Steinwurf von hier liegt der Giant´s Causeway - Der Damm des Riesen. Die UNESCO zählt ihn zum Weltnaturerbe. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahren aufweisen. Aussehen tut das so:


In Wirklichkeit ist das natürlich um Einiges imposanter. Besonders wenn man sich die lange Zeit vor Augen hält. Natürlich gibt es hierzu auch eine irische Legende und die lautet wie folgt:

Der Damm wurde vom Riesen Fionn mac Cumhaill gebaut. Man sagt, dass Fionn eines Tages von seinem schottischen Widersacher Benandonner so stark beleidigt wurde, dass er sich dazu entschloss, diesen Damm zu bauen, um Benandonner in einem Duell zu besiegen. Er riss riesige Felsen aus den Klippen der Küste heraus und stemmte sie in das Meer, um einen sicheren Weg nach Schottland zu bauen. Als er mit dem Bau fertig war, forderte er Benandonner zum Kampf heraus. Um seinen Ruf nicht zu verlieren, blieb diesem nichts anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen, und so machte er sich auf den Weg auf die irische Insel. Fionn, den die Arbeiten an dem Damm ermüdet und erschöpft hatten, suchte derweil nach einem Ausweg, wie er sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem schottischen Riesen erholen könnte. Er verkleidete sich daraufhin als Baby und wartete mit seiner Frau auf die Ankunft Benandonners. Als dieser erschien, beteuerte Fionns Frau ihm, dass er gerade nicht da sei. Gleichzeitig lud sie ihn auf einen Tee ein und versprach, Fionn werde bald zurückkommen. Als Benandonner beim Warten das angebliche Baby sah, erblasste er bei der Vorstellung, dass bei der Größe des Kindes der Vater gar gigantische Ausmaße haben müsse. Die Furcht packte ihn und er rannte über den Damm zurück nach Schottland und zerstörte ihn dabei hinter sich.

Unsagbar schön.

Auf den Weg zurück nach Dingle, haben wir einen kleinen Abstecher nach Monasterboice gemacht. Ein kleiner, unsagbarer Ort, der aber im Reiseführer aufgelistet war und genau dort, auf einem Friedhof, sollen die schönsten Hochkreuze ganz Irlands zu finden sein und genau so war es. Hochkreuze aus Sandstein aus dem 9. Jahrhundert auf denen biblische Szenen abgebildet sind.



Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ich wär gern Reiseblogger

Und darum mach ich auch bei der tollen Aktion von Thomas Cook mit. Mein Wunschreiseziel wär Kalifornien. Im letzten Sommer war ich bereits dort, allerdings nur kurz. Dabei konnte ich L.A. besichtigen und San Francisco. Mehr war leider nicht drin und genau das möchte ich ändern. Den Highway 101 an der Küste entlang bis an die nördlichste Grenze Kaliforniens - was für ein Traum. Im Napa Valley leckeren, kalifornischen Zinfandel trinken.

Oder die imposanten Mammutbäume im Redwood Nationalpark bestaunen. Was für eine Vorstellung. :-)

Den Highway 101 Richtung Norden fahren - die wohl schönste Küstenstraße der Welt und dabei solche Ausblicke genießen:

Aber am allerschönsten ist es in Kalifornien sich von den Menschen und deren Lebensfreude anstecken zu lassen und egal wo man sich gerade befindet, der Strand ist nicht weit.



Montag, 13. Dezember 2010

Tutanchamun Ausstellung Köln

Am Wochenende war ich bei meinem Bruder in Köln. Neben dem Shakira Konzert am Samstag, haben wir Sonntag auch die Tutanchamun Ausstellung besucht. Ich kann dies nur jedem empfehlen der sich ein wenig für Ägypten und die Kulzur interessiert. Sehr spannend und anschaulich, auch wenn es sich leider nicht um die Originale handelt. Diese kann man sich im ägyptischen Museum in Kairo ansehen.

video









Mittwoch, 24. November 2010

Irland Tag 5

Für Tag 5 und Tag 6 hatte sich mein Bruder etwas ganz tolles überlegt. Wir fuhren in über 8 Stunden von unserem Ferienort Ballyferriter nach Bushmills in Nordirland. Das hatte 2 verschiedene Gründe: Zum Einen gibt es in Bushmills die weltberühmte und älteste Whiskeybrennerei Irlands und zum Anderen kann man sich dort den Giant´s Causeway - Der Damm des Riesen ansehen, dazu aber später mehr.

Der erste Abschnitt unserer Reise endete nach 230 Kilometern im kleinen Örtchen Cashel. Hier kann man sich DAS irische Wahrzeichen schlechthin ansehen nämlich den Rock of Cashel.


Leider stand ein Gerüst drum herum als wir dort waren, aber naja, man kann es nicht ändern. Der heilige Sankt Patrick soll hier, der Sage nach, mit einem dreiblättrigen Kleeblatt den zu Missionierenden die Dreifaltigkeit und damit den christlichen Glauben näher gebracht haben. Auch in der späteren Geschichte Irlands war der Rock of Cashel stets ein wichtiger Ort an dem Legenden geschrieben wurden.

4,5 Stunden später, vorbei an Dublin, erreichten wir unser Ziel.


Die Distillery hatte leider an dem Tag schon zu, aber gleich am nächsten Morgen wollten wir sie besichtigen. Also ging es auf die Suche nach einem Schlafplatz, was in Irland überhaupt kein Problem ist. Einmal geklingelt und schon hatten wir ein super tolles Bed & Breakfast gefunden. Die Eigentümer waren sehr nett, zuvor kommend und haben uns am nächsten Morgen das beste Frühstück der Welt gemacht.



Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, ging es nochmal raus zum Abendessen, denn wie der Name schon sagt gab es in der Unterkunft nur "Breakfast", aber kein Abendbrot. Der Plan war am Giant´s Causeway zu essen, aber auch der hatte schon geschlossen. Auf dem Weg zurück in den Ort, haben wir dann aber doch noch ein kleines und sehr uriges Lokal gefunden und haben toll zu Abend gegessen. Und zwar im Pub of the year 2009 + 2010 von Nordirland - im The Nook:

Montag, 22. November 2010

Irland Tag 4

Weiter gehts im Text. *lach*

Am heutigen, vierten Tag, sind wir ausschließlich auf der Dingle Halbinsel unterwegs gewesen und haben uns die hiesigen Sehenswürdigkeiten angesehen. Zum Beispiel gibt es hier das Gallarus Oratorium.

Es ist der am besten erhaltene bootförmige, in Trockenmauertechnik errichtete Kraggewölbebau der Insel. Obwohl das Ende des 8. Jahrhunderts entstandene Bethaus als eine der ältesten frühchristlichen Kirchen gilt, ist die Bauweise und das Interieur an ältere Vorbilder angelehnt. Die seitlichen Sitzbänke erinnern sehr an die sardischen Bankaltäre (Molafa). Der fast quadratische Bau misst 6,7 × 5,6 m (innen nur 4,65 × 3,1 m) und ist innen rund 4,25 m hoch. Er hat einen geraden Türsturz und an der Rückseite liegt eine kleine rundbogige Fensternische. V. R. Tiede von der Yale University will herausgefunden haben, dass sich die stets an der Ostseite liegenden Fensteröffnungen am Sonnenlauf orientieren und auf den 17. März und 31. August ausgerichtet sind.
Gleich daneben steht ein sogenannter "Pilarstone". Das ist ein frühchristlicher zumeist piktischer Symbolstein auf den Britischen Inseln, der als dominante Gravur ein Kreuz zeigt.

Natürlich haben wir auch die quirlige Hafenstadt Dingle besucht. Dort gibt es Alles was man zum täglichen Leben benötigt, jede Menge Pubs und viele, wunderschön gestaltete Häuser.



Von hier aus kann man, Richtung Norden, den Connor Pass überqueren, was wir auch getan haben. Mit 456 Metern ist er der höchste Pass Irlands. Ganz oben gibt es einen Parkplatz von dem aus man einen herrlichen Ausblick hat.


Einen Markierungsstein gibt es dort oben natürlich auch. Das was da steht bedeutet "Dingle" und das wiederrum übersetzt bedeutet "Die Festung". Partnerstadt ist, wie man unschwer erkennen kann, Santa Barbara.

Wir sind dann noch Richtung Küste gefahren um endlich mal an einen Sandstrand zu gelangen und der war dann, zum krönenden Abschluss des Tages wunderschön und die Sonne kam auch raus. :-)


Freitag, 19. November 2010

Schottland


Jaaaaa, endlich komm ich auf meine heißgeliebte Insel. Wie Einige vielleicht wissen, wollten wir letztes Jahr schon nach Schottland. Es war auch schon alles geplant und durchgerechnet, aber dann kam meine Gewinnbenachrichtigung der KLM für die beiden Flugtickets und somit haben wir dem USA Urlaub Vorrang gewährt. Jetzt aber hat unser Veranstalter den Türkeiurlaub im April gestrichen und wir haben unsere Anzahlung zurück bekommen. Ein wenig haben wir überlegt wo es hingehen soll und für wie lange. Schottland ist sehr teuer und mein Freund hat Abschlussprüfung und brauch noch ein paar freite Tage zum Lernen. Somit haben wir uns auf den 22.04.-26.04.2011 geeinigt. Geflogen wird mit Easyjet ab Berlin bis Glasgow. Die Tickets sind schon gebucht, ebenso die erste Hotelübernachtung im Premier Inn am Flughafen. Da wir spät erst ankommen und am nächsten Morgen gleich unser Auto anmieten wollen, passt das perfekt. Auch preislich fand ich es ok. Wir haben 95 Pfund bezahlt und bekommen dafür ein Doppelzimmer, Abendessen und Frühstück. Find ich super. :-) Danach gings an die Überlegungen bezüglich der Übernachtungen. Mein kleiner, persönlicher, schottischer Traum sollte ja in etwa so aussehen:



Für 245 Pfund auch absolut erschwinglich und soooo schön romantisch. *lach* ABER eine Anmietung ist nur wöchentlich möglich und das auch nur von Samstag zu Samstag, also nichts für uns. Dann gings weiter zu den Hotels, das haben wir aber sofort wieder sein lassen. Das sprengt einfach Alles. Bleibt noch Bed & Breakfast, die wohl beste Unterkunftsart in Großbritannien. In Irland habe ich das im Mai einmal gemacht und fand es super, vor allem das wahnsinnige Frühstück. Also haben wir uns für die Variante entschieden und hier ist es unser B&B in Aviemore - das Strathspey House:




Und wo ich das gerade so poste, fällt mir ein, dass ich das B&B ja auch noch fest buchen muss, was ich sofort tun werde. Montag gehts dann auch mit Irland weiter.

Euch Allen ein schönes Wochenende.

Alle Bilder via: www.strathspeyhouse.com

Donnerstag, 18. November 2010

Tropical Island


Ein Rückblick

Gefreut habe ich mich enorm auf den kurzen Ausstieg aus dem Alltag. Ich hatte Erwartungen - ob diese erfüllt wurden, kann ich gar nicht so genau sagen. Irgendwie war ich enttäuscht.

Los gings um 15.00 Uhr hier in Leipzig. Wir hatten einen netten Mitfahrer an Board der uns allerdings schon in Dresden wieder verließ. Kurz vorm Tropical Island haben wir in Krausnick noch zu Abend gegessen da das Essen in der Halle sehr teuer ist und man (eigentlich) nichts mit reinbringen darf, auch keine Getränke. Um 19.00 Uhr waren wir da. Das Einchecken ging problemlos und nach einer kurzen Gewöhnungsphase, hatten wir einen Überblick. Also rein in die kurzen Klamotten und ab ins Wasser. Ich muss noch sagen das die Lichtverhältnisse total gruselig waren und somit kaum gute Bilder entstanden sind. Es gibt zum Einen die Südsee:
Und zum Anderen die Lagune für badefreudige Besucher wie uns.


Beide Locations waren (Gott sei Dank) nur mäßig besucht und schön leer und vorallem ruhig. Das sollte sich beim Aufsuchen unseres Zeltes ändern.

Fällt euch was auf an dem Bild?


Richtig - wir hatten die RUTSCHE genau HINTER bzw ÜBER uns und DAS sollte sich noch als gaaanz schlimm heraus stellen. Ich weiß nicht genau wann, aber ich würde schätzen gegen Mitternacht war endlich Ruhe hinter uns und dann kam das nächste Problem: Es war taghell in der Halle, heiß und schwül. Auf Letzteres waren wir, mehr oder weniger vorbereitet, aber auf die Helligkeit nicht. Kurz um: Es war gruselig und morgens um 7 ging das Rutschen wieder los mit schreienden, tobenden und lachenden Kindern. :-( Das Frühstück aber war, für den Preis von 13,50€ lecker, viel und ausreichend.

Danach haben wir uns mal die anderen Attraktionen angesehen. Zum Einen gibt es da den Jungle Lift den wir allerdings nicht bestiegen haben.
Dann kann man sich in einen Heißluftballoon setzen lassen und sich die Halle für 20 Minuten von oben ansehen.

Hier gibts auch Deutschlands höchsten Rutschenturm. Mit 27 Metern Höhe, erreicht man eine Geschwindigkeit von über 70km/h.


Gegen 12.00 Uhr haben wir dann den Rückweg angetreten und sind durch den schönen Spreewald zurück nach Hause.
Fazit:

Das Konzept und die Idee sind toll, nur leider ist Alles sehr teuer und irgendwie nicht richtig umgesetzt. Vielleicht lag es auch daran das wir alleine waren - mit mehr Leuten ist das sicherlich witziger. Mir war sehr oft sehr langweilig. Viel, eigentlich fast Alles, ist für Kinder bzw. Familien mit Kindern ausgerichtet, was einem kinderlosen Paar wie uns schon etwas genervt hat. Wenn wir den Eintrittsgutschein von meiner Freundin nicht gehabt hätten, hätten wir allein für den Eintritt + Übernachtung + Frühstück 125€ gezahlt und DAS hätte mich sehr geärgert zumal man drinnen fast Alles extra zahlen muss, wie z.B. Essen, Trinken, Minigolf, Kinderclub und auch die Rutschen. Ein teures Vergnügen.

Für einmal ist es toll, aber allein mit meinem Freund würd ich nicht nochmal hin fahren.