Montag, 26. Juli 2010

Zurück nach Las Vegas

Mich zieht es heute mit meinen Bildern nochmal nach Las Vegas, denn ich hab da noch was Schönes gefunden, nämlich das hier:



Das haben wir, ganz "Touri like" beim Aufstieg zum Stratosphere Tower in Las Vegas machen lassen. "Sowas" gibts eigentlich an jeder Ecke in den USA. Man wird irgendwo durchgeschleust, wird vor einem grünen Hintergrund geknipst und wenn man die Sehenswürdigkeit wieder verlässt, kriegt man solche Fotos angeboten. Zweimal haben wir das gemacht. Einmal in Vegas und später dann nochmal auf Alcatraz. Für Freunde und Verwandet ist es aber ein schönes Geschenk und wir werden uns das auch ins Regal stellen. ;-)







Donnerstag, 22. Juli 2010

Planung 2011

Wie ihr seht, hab ich meinen USA Blog in einen allgemeinen Reiseblog umgewandelt. Das hatte mehrere Hintergründe. Zum Einen fände ich´s schade wenn der Blog jetzt irgendwo verschwindet nur weil der Urlaub vorbei ist. Dafür ist er mir zu schade und außerdem fahren wir öfter mal weg und sei es nur für einen Tages- oder Wochenendausflug und darüber kann man ja auch berichten.

Unser großes Ziel ist es 2012 wieder in die USA zu fahren. Diesmal in den Bundesstaat Washington. Sehr gern möchte ich mir einmal die Olympic Halbinsel und den dazugehörigen Nationalpark ansehen. Meinen Freund zieht es etwas westlicher in den Yellowstone Nationalpark, auch das sollte nicht das Problem sein, denn sooo weit ist das Alles nicht voneinander entfernt. Mittendrin in Idaho lebt auch noch meine Verwandtschaft die ich gern einmal besuchen möchte. Damit das auch Alles klappt, haben wir noch einen Zweitjob angenommen, das heißt - noch mehr Zeitungen austragen. *lach* Aber was tut man nicht Alles für seine Träume.

Nun aber mal zurück zum Ursprung dieses Post´s, nämlich der Urlaub 2011. Wir können nächstes Jahr vorerst nur im April, also in den Osterferien weg fahren da mein Freund dann seine Abschlussprüfungen hat und fast den ganzen Sommer mit lernen beschäftigt sein wird. Außerdem weiß er nicht ob er übernommen wird und solange das noch offen ist, fahren wir nicht weg, also bleibt nur Ostern. Momentan haben wir 3 Dinge zur Auswahl: Pauschalurlaub in der Türkei, Rad fahren in Österreich oder Kultururlaub in Nordfrankreich. Ich bin ja für Nordfrankreich, dicht gefolgt vom Pauschalurlaub, aber ich glaub da spielt mein Freund nicht mit und sein Vater, den wir gern mitnehmen möchten, wohl auch nicht. In Österreich waren wir vor 2 Jahren erst, das brauch ich eigentlich nicht nochmal.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Wieder zu Hause

Und das ist auch gut so. :-) Ich freu mich wirklich wieder daheim zu sein. In den nächsten Tagen werde ich noch Bilder und einige Statements hier veröffentlichen und den Blog dann umbenennen in einen allgemeinen Reiseblog wo ich in Zukunft über alle Reisen, Kurztrips, Ausflüge...berichten werde.

Liebe Grüße...

Samstag, 10. Juli 2010

Grüße aus L.A.

Gerade eben sitzen wir am Flughafen. Gepäck ist aufgegeben, eingecheckt haben wir und nun heißt es warten, warten, warten- 3 Stunden noch bis das Boarding beginnt und dann noch einmal eine Stunde bis der Vogel in die Luft geht. *puh* Ganz schön viel Zeit. Nach 10 Stunden Flug und (hoffentlich) guter Boardunterhaltung sitzen wir dann in Amsterdam - nochmal 5 Stunden bevor es dann nach Nürnberg weiter geht. Dort holt uns dann hoffentlich der liebe Selli ab. Wenn alles glatt läuft und Domi fit ist, fahren wir gleich weiter nach Hause. Ich muss noch einiges vorbereiten und erledigen, denn Montag Abend gehen wir zum Geburtstag von Sandra und da möchte ich ja nicht unvorbereitet sein. ;-)

Also - goodbye to Los Angeles - sehr schön wars hier. :-)

Domi & Kerstin

Zurück nach L.A.

Heute war wohl oder übel unser letzter Tag und es hieß zurück nach Los Angeles. Dort haben wir uns in das Marriott direkt am Flughafen eingebucht.

Unser Weg führte uns heute nochmals über den Highway 1 bzw. 101 an den schönsten Stränden Kaliforniens vorbei. Zum Beispiel Santa Barbara, Santa Monica, Ventura, Venice und natürlich Malibu. Eigentlich wollten wir an allen einmal halten, aber die Säuberung unseres Autos von Profis hat dann doch etwas länger gedauert und wir hatten nur noch Zeit (und auch nur noch Lust) auf einen Strand und haben uns für Malibu entschieden. Es war wunderschön dort, wenn auch recht kalt was aber die vielen Mädels nicht davon abhielt leicht bekleidet am Strand herum zu laufen.



Je näher wir dann L.A. kamen desto schlimmer wurde der Verkehr und wir entschieden uns den Abend im Hotel zu bleiben. Eigentlich wollte ich so gern noch mal die Skyline im Dunkeln sehen, aber ich will einfach nicht mehr in den mörderischen Verkehr hinaus. *lach*

Unser Hotel gestern war übrigens der Wahnsinn. Das schönste auf der ganzen Reise. Darum hab ich davon mal ein paar Fotos gemacht und auch vom Privatstrand des Hotels an dem wir heute Morgen noch einmal waren.









Nun sitz ich hier und zieh Bilanz über diesen Traumurlaub. Ganz ehrlich: Es war einfach wunderbar. Die vielen Eindrücke, die Natur, die Menschen, die Lebensart, der Lifestyle - alles ist so anders als in Deutschland, aber einfach nur toll, ABER ich freu mich wirklich auf zu Hause. Fast 2,5 Wochen täglich in fremden Betten schlafen, kein ordentliches Frühstück zu bekommen, maximal nur 65 Meilen pro Stunde fahren zu dürfen, immer Essen gehen zu müssen - das schlaucht gewaltig. Außerdem freu ich mich auf meine Lieben und meine Familie. :-)

Die wichtigsten Facts für mich hier:

- niemals den Tip, also das Trinkgeld von 15 - 20% vergessen, also fleißig Kopfrechnen
- Tanken ist ein Erlebnis - man sollte bitte vorher wissen für wieviel man tankt, denn hier wird im Vorfeld bezahlt und dann sollte man auch genau diesen Betrag einhalten
- Wasser gibts in jedem Lokal unaufgefordert auf den Tisch gestellt, zu 99,9% kostenlos und immer kommt jemand vorbei und schenkt unaufgefordert nach
- normalen Kaffee gibts an Tankstellen kostenlos (dafür liebe ich Amerika)
- überholen darf man auf jeder Spur
- trotz Stoppschild darf immer der fahren, der zuerst an der Kreuzung war
- aufessen darf man, aber bevor man fertig ist, liegt die Rechnung schon auf dem Tisch
- immer fleißig die Tax, also Mehrwertsteuer aufrechnen, denn die ist niemals dabei und immer und überall unterschiedlich
- man darf immer rechts abbiegen wenn frei ist, nicht nur wenn ein Schild oder eine Ampel da ist
- man wartet in Lokalen immer bis man zum Tisch gebracht wird, auch wenn´s länger dauert bis wer vorbei kommt ;-)
- das Alter in Fastfood-Läden hat nach oben keine Grenzen *lach*

Das waren so die Dinge die uns ein wenig "fremd" waren, aber nach ein paar Tagen hier, gewöhnt man sich dran. Schwer wird es wohl wieder zu Hause, wenn alles "normal" läuft. Zum Abschied haben wir heute in Lompoc was süßes in einem Vorgarten entdeckt:

Freitag, 9. Juli 2010

Highway 1

Sehr viel gibt es heute nicht zu berichten. Morgens waren wir noch ganz lecker in San Francisco frühstücken wo ich das beste Frühstück des ganzen Urlaubs verdrückt habe: French Toast mit Puderzucker und Madeln. Absolut lecker. Danach wollten wir unser Auto wieder abholen, welches wir in einer Garage von Alamo parken mussten da Parkplätze in San Francisco erstens sehr teuer und zweitens sehr knapp sind. Der erste Schock kam beim bezahlen: 63 Dollar für ca. 36 Stunden parken und der zweite kam als wir die Schlange vor der Garage sahen. Circa 50 Leute vor uns. Klingt nicht viel, aber in 30 Minuten warten sind wir keinen Zentimeter vorwärts gekommen. Irgendwann kam dann ein Mitarbeiter von Alamo rum und suchte Leute die ausschließlich ihr Auto abholen und nicht anmieten wollten und siehe da - wir waren die einzigen die nur abholen wollten und waren dann recht flott raus aus der City. Unser Weg führte uns zum Fort Point, einem Aussichtspunkt unterhalb der Golden Gate Bridge wo wir noch einmal tolle Fotos machen konnten.





Einmal quer durch die Stadt, durch den Golden Gate Park und 30 Minuten später, fanden wir uns auf den 276 Meter hohen Zwillingshügeln - Twin Peaks wieder und genossen dort noch einmal einen herrlichen und vernebelten Blick auf San Francisco.



Dann machten wir uns auf den Weg zu einer 4 Stunden Fahrt entlang des Pazifiks von San Francisco nach Pismo Beach auf dem Highway No. 1 oder auch Pacific Coast Highway oder Cabrillo Highway genannt. Insgesamt ist er 655 Meilen lang wir haben ihn auf ca. 260 Meilen befahren und haben u.a. auch den wunderschönen Küstenstreifen Big Sur durchfahren wo wir eine herrliche Fauna bestaunen konnten und an atemberaubenden Steilküsten vorbei kamen. Angeblich soll es auch Grauwale hier geben, wir haben leider keine gesehen, dafür aber wieder Seelöwen.



Und immer wieder gab es herrliche Ausblicke auf den Pazifik.





Gegen 6 sind wir dann in unserem Hotel angekommen und es ist herrlich. Direkt am Strand, zwar Steilküste, aber es gibt einen Zugang zum Strand und ein paar Meter vor dem Hotel ist ein herrlicher, endlos langer Strand mit vielen Surfern. Denen haben wir vorhin von der Seebrücke aus zugesehen.
Draußen gibt es Whirlpools und momentan läuft eine Art Freilichtkino, leider mit einem uninteressanten Film, sonst würden wir draußen sitzen. Unser Zimmer ist aber auch der Wahnsinn. Riesig groß, super schick und modern mit Balkon und auf den werd ich mich jetzt mit einem Kaffee setzen und dem Meeresrauschen lauschen.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Volle Kanne San Francisco

Nach anfänglichen Schwierigkeiten die wir gestern und auch heute Morgen mit der Stadt hatten, hat sich doch Alles noch zum Guten gedreht. Das Wetter war heute etwas besser und ab und an hat sich sogar die Sonne gezeigt. Um 11 Uhr hatten wir eine Alcatraz Überfahrt gebucht, schon von Deutschland aus, was am Ende auch sehr, sehr gut war. Am Schalter konnte man erst wieder Tickets für SAMSTAG kaufen. Gut vorbereitet würd ich sagen. ;-) Die Überfahrt ging schnell und schon nach ein paar Minuten zeigte sich die wohl berühmteste Gefängnisinsel der Welt.





Am Eingang erhielt man eine Karte und los gings, auf eigene Faust. Leider waren einige Teile der Insel gesperrt, da die Möwen gerade Brutzeit hatten und da auf Alcatraz eine der größten Möwen-Kolonien von ganz Amerika anzutreffen ist, stehen diese natürlich unter Naturschutz.

Aber wir konnten uns so tolle Dinge wie den Wasserspeicher ansehen:



Einer der Wachtürme:



Oder den berühmten Leuchtturm, welcher übrigens der älteste der amerikanischen Westküste ist.



Danach gings ins Cellhouse, also das eigentliche Gefängnis an sich. Dort bekam man Kopfhörer und los gings zu einer Audiotour die wirklich sehr interessant war. Gesprochen haben auf dem Band ehemalige Wärter und Häftlinge von Alcatraz was das Ganze noch authentischer machte.

Neben vielen Zellenblöcken:





gab es immer wieder sehr spannende Infotafeln welche zum Beispiel über eine Revolte im Gefängnis berichteten oder über 3 Herren welche den Ausbruch geschafft haben indem sie mit abgebrochenen Löffeln über 1 Jahr lang einen Durchgang zum Versorgungstrakt gruben und von dort aus auf´s Dach gelangten. Ihr Verbleib ist bis heute ungeklärt.
Natürlich wurde auch über den populärsten Gast in Alcatraz berichtet - Al Capone und über einige andere Verbrecher auch die mir aber kein Begriff waren.



Von draußen hatte man dann einen super Blick auf die Skyline von San Francisco:



und natürlich die Golden Gate Bridge:



Nach fast 3 Stunden haben wir die Gefängnisinsel dann verlassen und haben uns zu Fuß aufgemacht den Coit Tower zu erklimmen. Von unten sah er eigentlich ganz harmlos aus, aber der Aufstieg war die Hölle, wie eigentlich fast jede Straße in San Francisco die man bergauf gehen muss und irgendwann muss man das einfach, reine Logik. ;-)



Aussichten gabs dafür dann reichlich zum Beispiel auf die berühmte Lombard Street welche ein Gefälle von 27% hat, die wir uns später auch noch von Nahen angeschaut haben. Nur runter gefahren bin ich nicht, wir waren heute nur zu Fuß unterwegs. Ok, einmal Bus und einmal Cable Car waren auch dabei.





Ein Besuch der Fishermans Warf mit dem berühmten Pier 39 durfte natürlich auch nicht fehlen.



Neben jeder Menge Shops, Imbissbuden und Menschen gabs auch noch ein tierisches Highlight, nämlich die Seelöwen vom Pier 39.



Unser letzter Weg führte uns nach Chinatown. Das berühmte Eingangstor, das so genannte Dragon Gate, liegt nur 2 Minuten entfernt von unserem Hotel. Das Chinatwon von San Francisco ist eines der bekanntesten und größten der ganzen USA. Circa 80.000 Menschen leben hier.



Dort findet man Alles: Von Kitsch und sehr guten Essen, bis hin zu originalen Kimonos, Schuhen und allerlei Krims Krams. Ein wenig haben wir dort auch eingekauft, aber mich fasziniert die Kultur Asiens nicht so sehr. Standesgemäß sind wir dahin natürlich mit einem Cable Car gefahren. Muss sein wenn man hier ist, ich brauch es aber nicht noch einmal in meinem Leben. *lach*



Und noch ein paar schöne Ansichten zum Schluss:







Mittwoch, 7. Juli 2010

San Francisco

...aber bevor es dorthin ging, machten wir noch einen Abstecher an den Lake Tahoe. Nach einer wunderbaren Nacht bei Hannah im Alpenrose Inn gings gegen 10 Uhr auf Richtung See. Hannah, die Besitzerin der Pension kommt ursprünglich aus der Schweiz und es war sehr erholsam endlich mal wieder ein paar Worte deutsch reden zu können. Von ihr bekamen wir auch tolle Tipps wo man den See am besten bestaunen und fotografieren kann und haben dann als Dankeschön solche herrlichen Fotos bekommen.







Aber da gabs noch andere tolle Dinge zum Beispiel riesige Tannenzapfen und jede Menge wilde Tiere. ;-)









Schweren Herzens machten wir uns dann auf nach San Francisco. Am Lake Tahoe wär ich sehr gern noch länger geblieben. Es gibt einfach alles: von Wassersportarten über Ski fahren bis hin zum Rad fahren, reiten oder klettern kann man hier einfach alles machen und das in einer absolut grandiosen Umgebung. Ein wunderschöner Fleck Erde wie ich finde.

Auf dem Weg nach San Francisco gabs dann nichts Spannendes mehr, außer das es immer kälter und nebliger wurde. Nach Stau vor dem Waldo Tunnel und dem Hinweis das man nach Überquerung der Brücke 6 Dollar zahlen muss die wir natürlich NICHT dabei hatten, zeigte sie sich uns dann - die Golden Gate Bridge - natürlich im Nebel. Es war richtig kalt, nass und einfach unschön.



Aber vielleicht bekommen wir morgen einen besseren Anblick, wenn wir nach Alcatraz fahren.

Mein persönliches Highlight war heute, nach einer absolut bescheidenen Fahrt durch die City, die Painted Ladies. Die berühmte Häuserreihe die man eigentlich aus "Full House" kennen MUSS. :-)







Als wir die "Ladies" gesehen hatten, sind wir noch ein wenig in der Stadt rumgelaufen und haben die Cable Cars bestaunt. Morgen wollen wir, ganz Touri like, natürlich auch mal mitfahren obwohl eine Fahrt an die 5 Dollar kosten soll. Ziemlich happig, aber das ist ein Muss.

Ich werd mich ins Bett begeben. Guten Nacht und euch (fast) Allen, einen guten Morgen. :-)