Donnerstag, 8. Juli 2010

Volle Kanne San Francisco

Nach anfänglichen Schwierigkeiten die wir gestern und auch heute Morgen mit der Stadt hatten, hat sich doch Alles noch zum Guten gedreht. Das Wetter war heute etwas besser und ab und an hat sich sogar die Sonne gezeigt. Um 11 Uhr hatten wir eine Alcatraz Überfahrt gebucht, schon von Deutschland aus, was am Ende auch sehr, sehr gut war. Am Schalter konnte man erst wieder Tickets für SAMSTAG kaufen. Gut vorbereitet würd ich sagen. ;-) Die Überfahrt ging schnell und schon nach ein paar Minuten zeigte sich die wohl berühmteste Gefängnisinsel der Welt.





Am Eingang erhielt man eine Karte und los gings, auf eigene Faust. Leider waren einige Teile der Insel gesperrt, da die Möwen gerade Brutzeit hatten und da auf Alcatraz eine der größten Möwen-Kolonien von ganz Amerika anzutreffen ist, stehen diese natürlich unter Naturschutz.

Aber wir konnten uns so tolle Dinge wie den Wasserspeicher ansehen:



Einer der Wachtürme:



Oder den berühmten Leuchtturm, welcher übrigens der älteste der amerikanischen Westküste ist.



Danach gings ins Cellhouse, also das eigentliche Gefängnis an sich. Dort bekam man Kopfhörer und los gings zu einer Audiotour die wirklich sehr interessant war. Gesprochen haben auf dem Band ehemalige Wärter und Häftlinge von Alcatraz was das Ganze noch authentischer machte.

Neben vielen Zellenblöcken:





gab es immer wieder sehr spannende Infotafeln welche zum Beispiel über eine Revolte im Gefängnis berichteten oder über 3 Herren welche den Ausbruch geschafft haben indem sie mit abgebrochenen Löffeln über 1 Jahr lang einen Durchgang zum Versorgungstrakt gruben und von dort aus auf´s Dach gelangten. Ihr Verbleib ist bis heute ungeklärt.
Natürlich wurde auch über den populärsten Gast in Alcatraz berichtet - Al Capone und über einige andere Verbrecher auch die mir aber kein Begriff waren.



Von draußen hatte man dann einen super Blick auf die Skyline von San Francisco:



und natürlich die Golden Gate Bridge:



Nach fast 3 Stunden haben wir die Gefängnisinsel dann verlassen und haben uns zu Fuß aufgemacht den Coit Tower zu erklimmen. Von unten sah er eigentlich ganz harmlos aus, aber der Aufstieg war die Hölle, wie eigentlich fast jede Straße in San Francisco die man bergauf gehen muss und irgendwann muss man das einfach, reine Logik. ;-)



Aussichten gabs dafür dann reichlich zum Beispiel auf die berühmte Lombard Street welche ein Gefälle von 27% hat, die wir uns später auch noch von Nahen angeschaut haben. Nur runter gefahren bin ich nicht, wir waren heute nur zu Fuß unterwegs. Ok, einmal Bus und einmal Cable Car waren auch dabei.





Ein Besuch der Fishermans Warf mit dem berühmten Pier 39 durfte natürlich auch nicht fehlen.



Neben jeder Menge Shops, Imbissbuden und Menschen gabs auch noch ein tierisches Highlight, nämlich die Seelöwen vom Pier 39.



Unser letzter Weg führte uns nach Chinatown. Das berühmte Eingangstor, das so genannte Dragon Gate, liegt nur 2 Minuten entfernt von unserem Hotel. Das Chinatwon von San Francisco ist eines der bekanntesten und größten der ganzen USA. Circa 80.000 Menschen leben hier.



Dort findet man Alles: Von Kitsch und sehr guten Essen, bis hin zu originalen Kimonos, Schuhen und allerlei Krims Krams. Ein wenig haben wir dort auch eingekauft, aber mich fasziniert die Kultur Asiens nicht so sehr. Standesgemäß sind wir dahin natürlich mit einem Cable Car gefahren. Muss sein wenn man hier ist, ich brauch es aber nicht noch einmal in meinem Leben. *lach*



Und noch ein paar schöne Ansichten zum Schluss: