Montag, 8. November 2010

Irland Tag 1

Damit es hier nicht allzu ruhig wird - der nächste Urlaub ist ja noch eine Weile hin - hab ich mich entschlossen über meinen Irland Urlaub im Mai dieses Jahres zu berichten. Da ich das noch nicht ausführlich getan habe und es sich einfach lohnt darüber zu berichten, mache ich das jetzt auch. :-)

In die bekannten Ecken Irlands, wie Dublin oder Belfast, werden jede Menge Flüge angeboten. Anders sieht das aus, wenn man sich für andere Ecken der Insel interessiert. Für mich und meine Familie ging es auf die Dingle Halbinsel in der Grafschaft Kerry. Ganz im Südwesten, direkt an der Atlantikküste gelegen. Die beste Möglichkeit für uns war es mit Ryanair ab Frankfurt Hahn direkt nach Kerry zu fliegen. Der kleine Airport war winzig, kaum größer als eine Lagerhalle.



Mit uns landeten ca. 50 andere Leute - also Alles sehr überschaubar. *lach* Trotz des kleinen Flughafens sind alle gängigen Autovermietungen vor Ort. Also nichts wie hin, das Auto abholen (Kia) und auf in den Linksverkeht. Mein Vater ist den ganzen Urlaub über gefahren obwohl ich als Zweitfahrer angemeldet war, aber als ich sah was für Probleme er so mit dem Fahren hatte, war ich heilfroh nicht selber ans Steuer zu müssen. 70 Kilometer vom Flughafen entfernt befand sich unser Ferienort:

Zu deutsch, besser gesagt zu englisch heißt das Ballyferriter. Ein winzig kleiner Ort mit vielen verstreuten Höfen, Häusern und Ruinen. Rundherum ganz viel grün, Kühe und Schafe. Einfach nur herrlich. Unser Häuschen war wunderschön, wenn auch recht teuer und gleich nebenan wohnte der Hausherr Paul mit seiner Familie.

Wer schon einmal in Irland war, weiß sicherlich wie neugierig die Iren sind. Für manch Einen sogar aufdringlich. Ich fand es sehr angenehm und hab die Sprache sehr gut verstanden. Auf der Dingle Halbinsel wird hauptsächlich Irisch gesprochen und auch geschrieben. Viele Orts- und Hinweisschilder sind in Irisch geschrieben, was uns das ein oder andere Mal wirklich ins Schwitzen gebracht hat. Noch dazu die engen, schlecht ausgebauten Straßen ohne Markierungen, dafür aber mit Schafen - ein echtes Erlebnis. :-)

An diesem, ersten Tag machten wir nur noch einen kleinen Ausflug zum Strand und bestaunten die herrliche Natur.