Montag, 22. November 2010

Irland Tag 4

Weiter gehts im Text. *lach*

Am heutigen, vierten Tag, sind wir ausschließlich auf der Dingle Halbinsel unterwegs gewesen und haben uns die hiesigen Sehenswürdigkeiten angesehen. Zum Beispiel gibt es hier das Gallarus Oratorium.

Es ist der am besten erhaltene bootförmige, in Trockenmauertechnik errichtete Kraggewölbebau der Insel. Obwohl das Ende des 8. Jahrhunderts entstandene Bethaus als eine der ältesten frühchristlichen Kirchen gilt, ist die Bauweise und das Interieur an ältere Vorbilder angelehnt. Die seitlichen Sitzbänke erinnern sehr an die sardischen Bankaltäre (Molafa). Der fast quadratische Bau misst 6,7 × 5,6 m (innen nur 4,65 × 3,1 m) und ist innen rund 4,25 m hoch. Er hat einen geraden Türsturz und an der Rückseite liegt eine kleine rundbogige Fensternische. V. R. Tiede von der Yale University will herausgefunden haben, dass sich die stets an der Ostseite liegenden Fensteröffnungen am Sonnenlauf orientieren und auf den 17. März und 31. August ausgerichtet sind.
Gleich daneben steht ein sogenannter "Pilarstone". Das ist ein frühchristlicher zumeist piktischer Symbolstein auf den Britischen Inseln, der als dominante Gravur ein Kreuz zeigt.

Natürlich haben wir auch die quirlige Hafenstadt Dingle besucht. Dort gibt es Alles was man zum täglichen Leben benötigt, jede Menge Pubs und viele, wunderschön gestaltete Häuser.



Von hier aus kann man, Richtung Norden, den Connor Pass überqueren, was wir auch getan haben. Mit 456 Metern ist er der höchste Pass Irlands. Ganz oben gibt es einen Parkplatz von dem aus man einen herrlichen Ausblick hat.


Einen Markierungsstein gibt es dort oben natürlich auch. Das was da steht bedeutet "Dingle" und das wiederrum übersetzt bedeutet "Die Festung". Partnerstadt ist, wie man unschwer erkennen kann, Santa Barbara.

Wir sind dann noch Richtung Küste gefahren um endlich mal an einen Sandstrand zu gelangen und der war dann, zum krönenden Abschluss des Tages wunderschön und die Sonne kam auch raus. :-)