Mittwoch, 18. Januar 2012

Madeira Tag 6

Am heutigen Tag stand Einiges auf dem Programm. Zuerst einmal ging es zum Cabo Girão - dem Kap der Umkehr. Hierbei handelt es sich um eine Steilklippe im Süden Madeiras. Mit 590 Metern ist sie die zweithöchste der Welt.





Unweit davon befindet sich der Panoramafahrstuhl zur Fajã dos Padres. Eine nette kleine Gegend am Fuße der Klippen mit Mikroklima. Hierher gelangt man entweder per Boot oder mit diesem Lift.




Da der kleine Küstenabschnitt gut geschützt ist, gedeihen "hier unten" tropische Früchte und exotische Obstgärten. Ein paar nette Ferienwohnungen und ein Restaurant gibt es hier in dem wir sehr lecker zu Mittag gegessen haben.

Wieder oben angekommen ging es weiter zum Eira do Serrado. Einer wunderschönen Aussichtsplattform ca. 25min nördlich von Funchal mit einem tollen Blick über das Tal der Nonnen.



Es heißt deshalb so weil die Nonnen im 16. Jahrhundert hier Zuflucht vor den Piraten suchten, die Madeira häufig überfielen.

Von hier aus ging es dann zum Schluss durch Nebel, den Laurissilva (Lorbeer- oder Laurazeenwald Madeiras der übrigens seit 1999 Naturwelterbe der UNESCO ist)und kurvige Straßen hinauf zum Pico do Arieiro. Mit 1810 Metern nicht gerade hoch, aber wir waren alleine und hatten noch einmal ein paar tolle Ausblicke bevor die Sonne unterging.