Montag, 20. August 2012

Eine virtuelle Reise durch den Bayerischen Wald



Im Bayerischen Wald gibts etwas Neues: Gemeinsam mit Wastl könnt ihr auf eine interaktive Reise gehen und so mit wenigen Klicks das herrliche Urlaubsparadies und all seine Attraktionen erkunden. Selbstverständlich gibt es hierfür eine eigene Webseite und zwar Mein Waldurlaub.de und auch über alle gängigen Social Network Kanäle ist ein Verfolgen, Kommentieren und Mitmachen jederzeit möglich. Somit werdet Ihr Teil dieser tollen Aktion und könnt aktiv daran teilhaben und sogar mit Wastl in Kontakt treten. Möglich ist dies über Facebook, Twitter, Youtube und Google+. Selbst im TV wird über diese Aktion, dank der Agentur "Donau TV" berichtet.

Erst einmal kurz die Vorstellung der Aktion und da dies am Besten ohne viele Worte sondern mit vielen bewegten Bildern am Besten geht und noch dazu sehr lustig ist, ist hier der Trailer von Mein Waldurlaub.de:


Seit dem 01. August 2012 kann man, dank der Bayern Reisen & Service GmbH und verschiedenen Premiumpartnern, die sechs Landkreise des Bayerischen Waldes virtuell auf eine sehr spannenden und unterhaltsame Art und Weise von zu Hause aus selbst erkunden. Es ist möglich sich Sehenswürdigkeiten, Freizeitaktivitäten oder auch besonders schöne Landschaften mit nur einem "Klick" genauer anzusehen. Die Menüführung ist sehr leicht und übersichtlich. Durch aktivieren oder eben deaktivieren von den Häkchen, werden nur die Bereiche eingeblendet, für die man sich auch interessiert bzw. die man im Moment eben anschauen möchte.


Natürlich kann man Wastl auch mit seinem "Wastl-Mobil" los schicken um bestimmte Orte zu erkunden. Von dem jeweiligen Ort gibt es dann spannende Videobotschaften und Informationen, zum Beispiel beim Gut Aiderbichl. Sobald man auf der Karte auf den entsprechenden Punkt klickt, geht ein separates Fenster auf.


Dort findet man dann das entsprechende Wastl Video, mit all dem was er vor Ort erlebt hat, Kontaktdaten und natürlich dem Link zur jeweiligen Seite der Sehenswürdigkeit bzw. Freizeitaktivität. Somit ist man schon fast "live" da und kann sich ein Bild machen wie es dann tatsächlich vor Ort aussehen wird. Gerade auch für Kinder bietet dies die Möglichkeit auf spielerische Art den Bayerischen Wald von zu Hause aus kennen zu lernen.

Unter anderen kann man Wastl auch beim "ebiken" in der größten Ebike Region Europas, zum Feng-Shui oder auch auf den Großen Arber begleiten. Viel Abwechslung und mit Sicherheit für jeden etwas dabei. Um noch ein wenig Vorgeschmack auf den  Bayerischen Wald zu machen, hier noch ein Video für alle Wild Western Fans unter Euch - Wastl zu Besuch in der Cowboy Stadt Pullman City. Seht selbst:


Wer also eine Reise in den Bayerischen Wald plant oder sich einfach nur für Natur, Landschaft und einen aktiven Urlaub interessiert, sollte unbedingt einmal bei Mein Waldurlaub.de vorbei surfen oder bei einem der Social Network Kanäle (Facebook, Twitter, Youtube und Google+) vorbei schauen. Es lohnt sich auf jeden Fall und ist dazu noch sehr witzig und unterhaltsam.

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Donnerstag, 16. August 2012

Kölner Unterwelt

Viele kennen ja "nur" den Kölner Dom als DAS Wahrzeichen der Rhein Stadt schlechthin, ABER was manche vielleicht nicht wissen - direkt unter dem Dom befindet sich die Domschatzkammer. Der Eingang befindet sich an der Nordseite der Kathedrale und beherbergt christliche Kunst vom 4. bis zum 20. Jahrhundert. Die sechs mittelalterlichen Gewölberäume verteilen sich auf 3 Etagen und reichen hinunter bis auf die römische Stadtmauer und ein alten, römischen Abwasserkanal. Sehr beeindruckend. Bestaunen kann man hier Kreuze und jede Menge Utensilien aus Zeremonien und Ritualen der jüdischen und christlichen Gottestdienste. Das spannende hierbei ist, dass einige Gegenstände auch heute noch benutzt werden. So zum Beispiel die Prunkmonstranz, die in der Fronleichnams-Prozession mitgeführt wird oder der barocke Schrein des Heiligen Engelbert, der am 7. November, dem Tag des Heiligen, hervorgeholt wird. Geschichte zum Anfassen.

Ganz so zum Anfassen war es für die Besucher dann doch nicht und Fotos waren/sind auch nicht erlaubt. Als ich das gelesen habe, war es aber schon zu spät und ich hatte den ein oder anderen Schnappschuss schon gemacht.

Mittwoch, 1. August 2012

Endlich wieder unterwegs...

Zwar jetzt nicht soooo weit weg, aber immerhin haben wir tolle Dinge gesehen von denen ich berichten möchte. D. und ich waren für 6 Tage zu Besuch bei seinem Vater in Tübingen. Von dort aus sind wir einen Tag nach Maulbronn in die ehemalige Zisterzienserabtei gefahren und am nächsten Tag auf die Insel Mainau im Bodensee. Heut gehts um das ca. 1147 gegründete Kloster zu Maulbronn.


Die Anlage, die von einer Mauer umschlossen ist, beherbergt heute unter anderem mehrere Restaurants, die Polizei, das Rathaus von Maulbronn und andere Verwaltungsämter. Was schon ziemlich beeindruckend aussah. Quasi eine kleine Stadt innerhalb der Stadt. Verträumte Gassen, niedliche Geschäfte - eine kleine Welt für sich.




Noch viel imposanter ging es dann aber im Kloster selber zu. Mich beeindrucken diese alten Gemäuer sehr und ich stelle mir vor wie das Leben hier wohl früher zugegangen ist. Ich kann das gut - hab wohl eine blühende Fantasie. :-) Mit unserem Audioguide ging es dann also los in die herrlich, kalten Gemäuer. Eine Wohltat bei rund 30 Grad Außentemperatur.


Zur Abwechslung gibt es auch einmal ein Foto mit mir drauf, aber es geht ja mehr um das Erlebte als um mich. ;-) Deshalb folgen danach noch ein paar Bilder vom ehemaligen Speisesaal der Mönche und des Brunnens, zu dem es noch eine spannenden Geschichte gibt.


Das Kloster soll folgendermaßen entstanden sein:

Die Mönche waren unentschlossen wo sie das Kloster bauen sollten. Sie beluden deshalb ein Maultier mit den Klosterschätzen und ließen es laufen. Das Maultier blieb an der Stelle des heutigen Brunnens (= Bronn) stehen, warf den Klosterschatz ab und scharrte mit dem Huf. Dort schoss sogleich eine Wasserfontäne empor, die die Mönche im Brunnen und später im Brunnenhaus fassten. So habe das Kloster Standort und den Namen Maulbronn erhalten. 

Und noch was sollen die Mönche hier erfunden haben - die Maultaschen. 

Eine Legende erzählt, dass gewitzte Ordensbrüder des Klosters Maulbronn - als diese in der Fastenzeit Fleisch geschenkt bekommen hatten - dieses als gute Schwaben nicht verkommen lassen wollten. Um das Verbot zu umgehen, freitags und in der Fastenzeit Fleisch zu essen, hackten sie das Fleisch ganz klein und vermengten es mit Kräutern. So sah es nach Gemüsebrei aus. Zudem wurde es noch in Taschen aus Nudelteig versteckt, damit es der Herrgott vom Himmel nicht sehen könnte. Der "liebe Gott" soll dabei augenzwinkernd zugesehen haben. Im Volksmund wurde dieses Gericht nach dem Klosternamen als "Maul"tasche bezeichnet und wird auch scherzhaft "Herrgottsbscheißerle" genannt.

Wer weiß - vielleicht ist ja was Wahres dran. Lecker sind sie auf jeden Fall. :-)