Donnerstag, 16. August 2012

Kölner Unterwelt

Viele kennen ja "nur" den Kölner Dom als DAS Wahrzeichen der Rhein Stadt schlechthin, ABER was manche vielleicht nicht wissen - direkt unter dem Dom befindet sich die Domschatzkammer. Der Eingang befindet sich an der Nordseite der Kathedrale und beherbergt christliche Kunst vom 4. bis zum 20. Jahrhundert. Die sechs mittelalterlichen Gewölberäume verteilen sich auf 3 Etagen und reichen hinunter bis auf die römische Stadtmauer und ein alten, römischen Abwasserkanal. Sehr beeindruckend. Bestaunen kann man hier Kreuze und jede Menge Utensilien aus Zeremonien und Ritualen der jüdischen und christlichen Gottestdienste. Das spannende hierbei ist, dass einige Gegenstände auch heute noch benutzt werden. So zum Beispiel die Prunkmonstranz, die in der Fronleichnams-Prozession mitgeführt wird oder der barocke Schrein des Heiligen Engelbert, der am 7. November, dem Tag des Heiligen, hervorgeholt wird. Geschichte zum Anfassen.

Ganz so zum Anfassen war es für die Besucher dann doch nicht und Fotos waren/sind auch nicht erlaubt. Als ich das gelesen habe, war es aber schon zu spät und ich hatte den ein oder anderen Schnappschuss schon gemacht.