Mittwoch, 16. Januar 2013

Wunderschönes Helgoland

Im September haben wir ein verlängertes Wochenende an der Nordsee verbracht und uns unendlich viele Dinge angesehen. Hamburg, Büsum sogar nach Dänemark haben wir einen Abstecher gemacht, aber einen Tag, vom Wetter her einer der Besten, haben wir auf der am weitesten vom deutschen Festland entfernten Insel verbracht - auf der Hochseeinsel Helgoland.


Schon aus der Ferne vom Schiff  grüßen die bunten Hummerbuden direkt an der Promenade. Früher dienten Sie als Wohn- und Werkstätten, kann man heute hier Belieben shoppen und einkaufen, denn hier kauft man "Duty free", also ohne Mehrwertsteuer. Von Souvenirs über Alkohol, Zigaretten bis hin zu Düften ist hier Alles vertreten, aber nichts für uns, wir wollen die Natur dieses herrlichen Eilands mit gerade einmal 1.400 Einwohnern entdecken und das geht am Besten  hiermit:


Mit der Helgolandbahn. Aufgrund der Behinderung meines Bruders, kam für uns "nur" die 40 minütige Unterlandfahrt in Frage mit viel Wissenswerten rund um die Insel und dem Besuch der "Langen Anna". Ein Muss für jeden Besucher wie ich finde und DAS Wahrzeichen von Helgoland.


47 Meter hoch, freistehend, 25.000 Tonnen schwer und aus rotem Buntsandstein.

Der untere Teil der Insel lockt noch mit einem kleinen Museusmhof auf dem einige Hummerbuden stehen mit regionaler Kunst und Ausstellungsobjekten rund um das Thema "Meer & Küste". Das Zentrum bildet ein kleiner, nachgebauter Leuchtturm.


Heinrich Hoffmann von Fallersleben schrieb 1841 das "Lied der Deutschen" auf Helgoland, dessen dritte Strophe heute die Nationalhymne Deutschlands ist. Seine Büste steht auf dem Platz vor der Landungsbrücke.


Fazit: Deutschlands einzige Hochseeinsel ist definitiv einen Besuch wert, schon alleine weil es hier keine Autos gibt, auch das Rad fahren ist verboten, was ich persönlich ein wenig übertrieben finde, aber nun gut.

Einzig die Anreise ist ein wenig waghalsig, denn man wird hier mit so genannten Börtebooten ein- und ausgebootet. Diese sind 10 Meter lang und 3 Meter breit, aber jeder kommt mit trockenem Fuss auf Helgoland an...