Sonntag, 25. August 2013

Château de Salettes

In unserer Reise waren die Übernachtungen schon inklusive und wir hatten vorab schon ein wenig geschaut was uns in etwa erwartet. Das das Château de Salettes, in dem wir die ersten beiden Nächte verbringen sollten, einen gewissen Luxus ausstrahlt haben wir schon in diversen Bewertungen und der Webseite selbst gesehen, aber vor Ort hat uns das dann doch nochmal sehr, sehr beeindruckt. Gut das wir schicke Sachen, Blusen und Hemden dabei hatten. ;-) In Jeans oder gar kurzen Shorts, hätten wir sicher alle Blicke bei uns gehabt, aber ich persönlich finde es gut, dass man sich mal schick macht, wenn man auswärts isst. Das hat ja auch ein wenig mit der Esskultur an sich zu tun und die wird, wie ich finde, viel zu oft vernachlässigt.


Mitten im Nirgendwo, fernab von asphaltierten Straßen tut sich in der Nähe von Albi dieses kleine Schloss auf und dann wieder weit und breit Nichts. Sehr nettes Personal, sogar zwei Deutsche arbeiten hier. Gleich am ersten Abend gab es für uns ein tolles und sehr schmackhaftes 8 Gänge Menü mit begleitenden Weinen. Leider ist mein französisch nicht so besonders gut, aber uns wurde jeder Wein und jedes Menü erklärt und ausführlich erläutert. Von Suppe, über Fisch bis hin zu zwei Nachspeisen war Alles dabei. Zweimal wurde unser Geschmack nicht getroffen, aber wir haben artig Alles mit Wein runter gespült. *lach*

Sogar eine kleine Weinverkostung hatten wir am Sonntagabend, nur wir beide und der Wein war so lecker, das wir gleich 2 Flaschen gekauft haben. Rot und trocken versteht sich. Meinen Schwiegervater - er ist Franzose - wirds freuen wenn er bald zu Besuch kommt. Er trinkt gern mal einen edlen Tropfen und dafür "opfere" ich eine meiner Flaschen sehr gern.

Aus unserem Zimmer hat wir diesen wunderbaren Ausblick und das bei allerbesten Wetter.


Kein Zaun, keine Grenzen, nicht mal Strommasten. Das ist das Paradies. :-)