Dienstag, 23. Dezember 2014

Weihnachten mit den Apps von MERIAN momente

Einzigartige Urlaubsmomente ermöglichen – das haben sich die neuen Apps von MERIAN momente auf die digitale Fahne geschrieben. Genauso wie die gedruckten Bücher widmen sich auch die Apps dem „kleinen Glück auf Reisen“ und geben Empfehlungen für individuelle Auszeiten und außergewöhnliche Eindrücke. In der Rubrik „Mit allen Sinnen“ finden sich zudem inspirierende Tipps, die alle Sinne anregen. Madrid auf einer romantischen Zugfahrt erkunden? Was verbirgt sich hinter der „Klangdusche“ in Leipzig? Oder lieber einen lettischen Kochkurs buchen als den obligatorischen Tisch im Restaurant? Daneben führen die Apps aber auch zu den Basics einer jeden Reise, wie gute Hotels, Restaurants und den schönsten Sehenswürdigkeiten. Per Push-Funktion wird der Reisende über wichtige Adressen in der Nähe des jeweiligen Standortes informiert. Um Data-Roaming-Gebühren zu vermeiden, funktionieren die Apps zu 100% mit Offline-Kartenmaterial. Bei Bedarf kann der Reisende sich online navigieren lassen oder einen der vielen Webverweise nutzen. Die Favoritenliste bietet die Möglichkeit, Wunsch-Locations und Sehenswürdigkeiten individuell zusammenzustellen. Ein ausführlicher Serviceteil nennt Wissenswertes u.a. zu An- und Abreise und kulinarischem Lexikon.

Vom 15. Dezember bis 31. Dezember 2014 gibt es jede App für einen weihnachtlichen Preis von 0,79 € (statt regulär 4,49 €). Demnächst auch bei Apple in verschiedenen Bundle-Angeboten. Aktuell sind folgende Reise-Apps im Apple App Store und bei Google Play erhältlich: Amsterdam, Barcelona, Berlin, Hamburg, Istanbul, Leipzig, Lissabon, London, Mailand, New York, Riga, Paris, Rom. Weitere Apps folgen in Kürze.

Als gedruckte Bücher MERIAN momente sind lieferbar: Amalfiküste, Amsterdam, Andalusien, Antwerpen, Barcelona, Basel, Berlin, Brüssel, Budapest, Chalkidiki, Dubai, Dublin, Elsass, Fuerteventura, Gardasee, Gran Canaria, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Ibiza, Irland, Istanbul, Istrien, Kalabrien, Kärnten, Kanalinseln, Kopenhagen, Köln, Korsika, Kos, Kreta, Kroatien, Kuba, Lanzarote, La Palma, Las Vegas, Leipzig, Ligurien, Lissabon, London, Madeira, Madrid, Mallorca, Malta & Gozo, Mexiko, München, Namibia, New York, Nürnberg, Oslo, Paris, Piemont, Prag, Riga, Rom, Salzburg, San Francisco, Sardinien, Seychellen, Singapur, Sizilien, Straßburg, Sri Lanka, Stockholm, St. Petersburg, Stuttgart, Teneriffa, Toskana, Venedig, Wien, Zürich, Zypern.


Frohe Weihnachten!

Freitag, 14. November 2014

Neue Reiseführer von Frauen für Frauen: edition FÜR SIE

Berlin, Hamburg, München und Wien jetzt im Handel! 

Frauen reisen anders. Jetzt gibt es die passenden Reiseführer dazu: allein, zu zweit oder mit der ganzen Clique, für Mütter und Töchter, für Schwestern, Tanten und Nichten, für Kolleginnen!

Auf nach Berlin, Hamburg, München und Wien! Mit der neuen Reiseführer-Edition der Zeitschrift FÜR SIE macht es einfach Spaß, diese Traumstädte zu entdecken. Welche sind die neuesten, coolen Läden? In welchen Cafés war noch nicht die halbe Stadt? In welchem Restaurant wird innovativ gekocht, bei guter Stimmung und in tollem Ambiente? Wo gibt es witzige Sportmöglichkeiten jenseits von Joggen und Radfahren? Welche Sehenswürdigkeiten und Museen lohnen sich wirklich? Aber auch: Welche Orte können sich Reisende getrost schenken? Zudem beinhalten die Bücher Basics wie charmante Hotels, ausgefallene Restaurants und „gefühlte Viertel“ – sie zeigen, wo eine Stadt am schönsten ist. In Sachen Shopping, Cafés, Nachtleben, Sport & Spaß und Wellness empfehlen die Autorinnen ihre absoluten Favoriten. In der Spezialrubrik „Mit dir trau ich mich“ gibt es Tipps für Unternehmungen, die ein wenig Mut erfordern, aber viel Spaß versprechen.
Das Kapitel „Info & Nützliches“ ist als witziges Stadt-ABC aufgebaut – von Apps und tollen Foto- Spots bis zu ungewöhnlichen Unterkünften – und bietet einen Eventkalender. Ein weiteres Plus ist der Kartenatlas, in dem jede Adresse eingezeichnet ist.
Mit dem hübschen Design, dem farbigen Lesebändchen und dem glänzenden Umschlag sind die Reiseführer auch ein besonderes Geschenk – für sich und andere.

edition FÜR SIE
Der Reiseführer von Frauen für Frauen
Berlin, Hamburg, München und Wien 

Je 160 Seiten. Flexcover im Format 12 x 17,5 cm
14,99 € (D) / 15,40 € (A) / 24,90 SFr

Samstag, 8. November 2014

Königsweg Warschau

Am letzten Tag stand dieser 4 Kilometer lange Marsch auf unserem Programm. Wie all die Tage zuvor hatten wir göttlich tolles Wetter. Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und nicht zu warm. Perfekt für den Spaziergang.

Davor machten wir aber noch einen kleinen Abstecher...In einer nützlichen App die ich mir geladen hatte, stand noch ein Geheimtipp, den ich in keinem Reiseführer entdeckt habe - das älteste an seinem Originalplatz bestehende Kaiserpanorama der Welt welches auch Fotoplastikon genannt wird. Von innen gibts leider keine Bilder und von außen keine wirklich schönen. Das "Kino" findet sich nämlich auf einem Hinterhof, ganz still und heimlich, kaum zu entdecken. Das Prinzip ist ganz einfach: Man setzt sich auf einen Holzschemel, schaut durch einen Durchguck und sieht diverse Ansichten mit Text von Warschau. Nach ein paar Sekunden dreht sich die Bildertrommel und ein neues Bild wird gezeigt und so geht das weiter und weitere und weiter....

Ein Bild habe ich bei Wikipedia gefunden:


Ein wirklich sehr spannendes Gerät. Weiter ging es mit der Suche nach einem Stück Mauer aus dem Warschauer Ghetto. Viel ist in der hypermodernen Stand davon nicht mehr übrig, aber die kleine schlaue App lotste uns dann doch noch auf einen Hinterhof indem man ein Stück Mauer aus der Ferne sehen konnte.


Der Königsweg, welcher quer durch die Innen- und Altstadt führt, ist gesäumt von unzähligen Palästen und noch mehr Kirchen, Statuen und Denkmälern. Dazu Cafes, Restaurants, Clubs und Bars. Hier ein paar Bilder.


Auf der noblen Nowy Świat - die ein Teil des Königsweges ist, heißt es dann "Sehen und gesehen werden". Die Nobelstraße zieht alle Warschauer an und gerade die Frauen sind hier sehr gestylt und selbst zum "nur spazieren gehen" absolut overdressed. Das ist aber sicher ein Phänomen aller osteuropäischer Frauen oder sehr vieler.

Im Café Blikl genießen wir Pączek - eine Art Krapfen, der hier jedem ein Begriff ist und in der fast 150 Jahre alten Konditorei am besten schmecken soll. Das kann ich nur bestätigen. :-)


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die besten Trends, Reiseziele und Erlebenswertes für 2015

Lonely Planets Best in Travelhat die besten Reiseziele für 2015 veröffentlicht. Und erstmals erscheint das wie in jedem Jahr mit Spannung erwartete Kultbuch von Lonely Planet in deutscher Sprache. Welches sind zurzeit die angesagtesten Reiseziele? Die Reiseexperten von Lonely Planet haben gewählt: Washington D.C. führt die Top 10 der spannendsten Städte an, Singapur rangiert als Stadtstaat an erster Stelle der Top 10 Länder und die geschichtsbehaftete Halbinsel Gallipoli in der Türkei liegt bei den Top-Reiseregionen an der Spitze. Unter den ausgewählten Zielen sind neben Wien, Mailand und Zermatt weitere gut erreichbare europäische Destinationen wie Nordnorwegen, Irland, Valletta oder Salisbury vertreten. Wen es in die Ferne zieht, der ist mit einem Besuch von Städten wie Chennai in Indien oder Toronto in Kanada, Ländern wie Namibia oder Nicaragua und Regionen wie Khumbu in Nepal oder Tasmanien als Australiens Inselstaat am Puls der Zeit. Das Sahnehäubchen dieses Jahrbuchs: 16 Top Reise-Listen, die außergewöhnliche Reiseideen beinhalten, die von den extremsten Ess-Erlebnissen über die schönsten Begegnungen mit Schafen bis zu unvergesslichen Reiseerlebnissen für die Familie reichen. Parallel zu dieser Presseinformation präsentiert Lonely Planet Deutschland auf www.lonelyplanet.de/best-in-travel ab sofort exklusive Bild- und Textgalerien zu den Top 10 Städten, Ländern und Regionen sowie ergänzende Tipps & Aktionen. Ausführlich wird in der Ausgabe 1/2 2015 des Lonely Planet Traveller Magazins berichtet. Lonely Planets Best in Travel 2015kostet nur 10 Euro und ist in deutscher Sprache ab 21. Oktober 2014 im Buchhandel und im Internet zu erwerben. Ebenso wird es eine E-Book Version geben.

Lonely Planets Best in Travel 2015ist bereits die zehnte Ausgabe des populären Reisejahrbuchs – und erscheint nun erstmals in deutscher Sprache. Best in Travel empfiehlt die 10 besten Orte, Städte und Regionen für 2015: Wo findet in diesem Jahr ein besonderes Ereignis statt? Welches Reiseziel erwacht gerade aus dem Dornröschenschlaf? Wohin sollte man jetzt reisen, bevor sich alle anderen auf den Weg machen? Die Auswahl treffen Autoren, Mitarbeiter und die Community. Die endgültige Entscheidung treffen Experten von Lonely Planet basierend auf Aktualität, Begeisterungsfähigkeit, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und diesem ganz speziellen X-Faktor. Dabei konzentriert man sich auf die Vorzüge jeder Destination und die einzigartigen Erfahrungen, die sie Reisenden verspricht. Die lange Liste wird auf nur 10 Länder, 10 Regionen und 10 Städte reduziert, die zu eigenen Erkundungen inspirieren.

Top 10 Städte in Lonely Planets Best in Travel 2015

1. Washington, D.C., USA
2. El Chaltén, Argentinien
3. Mailand, Italien
4. Zermatt, Schweiz
5. Valletta, Malta
6. Plovdiv, Bulgarien
7. Salisbury, Großbritannien
8. Wien, Österreich
9. Chennai, Indien
10. Toronto, Kanada

Top 10 Regionen in Lonely Planets Best in Travel 2015

1. Halbinsel Gallipoli, Türkei
2. Rocky-Mountain-Nationalpark, USA
3. Provinz Toledo, Belize
4. Tasmanien, Australien
5. Nordnorwegen
6. Khumbu, Nepal
7. Kupfer-Canyon, Mexiko
8. Flores, Indonesien
9. Atacama-Wüste, Chile
10. Macao, China

Top 10 Länder in Lonely Planets Best in Travel 2015

1. Singapur
2. Namibia
3. Litauen
4. Nicaragua
5. Irland
6. Republik Kongo
7. Serbien
8. Philippinen
9. St. Lucia
10. Marokko


Lonley Planets Top Reise-Listen:

• Wo bekommt man 2015 das meiste für sein Geld?
• Besondere Jahrestage in 2015
• Unvergessliche Reiseerlebnisse für Familien
• Die besten Orte für die Frage aller Fragen
• Die besten kostenlosen Tipps für 2015
• Belebende Heißgetränke gegen die Kaffeeabhängigkeit
• Die schönsten Begegnungen mit Schafen
• Top-Ziele, um sich wie in der Zukunft zu fühlen
• Die größten Licht-Blicke
• Wundervolle Workouts
• Beste Literarische Spaziergänge
• Die besten Orte für extreme Ess-Erlebnisse
• Die tolerantesten Orte für gleichgeschlechtliche Paare
• Beste Plätze, um die Angel auszuwerfen
• Reisen zu den Wundern der Bildschirmwelt
• Das stille Örtchen: Die schönsten Toiletten der Welt

Freitag, 3. Oktober 2014

Ex­pe­ri­men­tier­freu­dig

Das war heute unser Motto im Wissenschaftszentrum Kopernikus. Mein Mann war nicht sonderlich begeistert, aber ich mag interaktive Dinge die zum Mitmachen anregen und bei denen man Geschichte oder im Fall von Kopernikus Wissenschaft spielerisch gezeigt und erklärt bekommt.

Neben vielen, viele Workshops und Bastelstationen, wurden besonders Jugendliche und Teenager in den Vordergrund gestellt. Zum Beispiel gab es eine interaktives Teeniegesicht an dem man Pickel ausdrücken konnte. Davon gibts keine Bilder - ehrlich gesagt fand ich es mehr als ekelhaft und sehr fragwürdig. :-/ Aber auch witzige Dinge haben wir entdeckt.

Zum Beispiel haben wir unser eigenes Zeitungscover entworfen. Ich für ein Jugendmagazin und Domi ging da eher in Richtung Business, auch wenn man keinen Unterschied sieht. ;-) Hier das Ergebnis:


Es gibt im Wissenschaftszentrum zig Möglichkeiten zum Tasten, Spielen, Riechen, Fühlen und besonders viel zum Mitmachen. Angrenzend findet man auch gleich das multimediale und supermoderne Planetarium, auch hier lohnt sich ein Besuch. Wir haben uns einen Film, leider in polnisch angeschaut. Die Effekte waren spektakulär - worum es ging, wissen wir leider auch nicht so recht. Anbei ein paar Eindrücke vom Tag 2 in Warschau.

Sound und Effekte erzeugen
Roboter der meine Mimik nachahmt
Domi beim Puzzeln
Und zum Schluss unser "Lieblingsspielzeug". Eine witzige Spielerei um das eigene Foto zu "verschönern".

Schön oder?

Donnerstag, 2. Oktober 2014

L.A., New York und Südfrankreich an einem Tag

Gibts nicht? Gibts wohl und zwar in Warschau. Grad als ich mir die Bilder von heute angeschaut habe sind mir glatt ein paar in die Hände gefallen die mich an all die tollen Städte erinnert haben, aber in Warschau zu finden sind.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in unserer Wohnung auf Zeit (das Bett krachte nachts zusammen, es gibt keine großen Töpfe und keine Kaffeemaschine) ging es zu Fuß bei strahlendem Sonnenschien zum 3,5 Kilometer entfernten Kulturpalast. Aus der Ferne könnte man meinen es handelt sich ums Empire State Building. ;-) Das orientieren war auf jeden Fall easy - die Spitze in 237 Metern Höhe erkennt und sieht man fast überall in der Stadt.


Im Volksmund wir das Gebäude auch „Stalintorte“, „Stalinstachel“ oder „Stalins Rache“ genannt und ist neben einem Wohnviertel in Warschau noch das einzige Baudenkmal aus Zeiten des Sozialismus. Von der Aussichtplattform im 30. Stock gab es einen rundum Ausblick für uns mit Sonne satt.


Erinnert wirklich ein klein wenig an L.A. oder New York...

Mit dem eingekauften Warschau Pass konnten wir übrigens den Kulturpalast kostenlos besuchen und auch alle anderen Dinge die wir uns noch ansehen möchten - das Beste: Mit dem Touridoppeldecker können wir auch drei Tage kostenlos fahren. Fantastisch und sehr praktisch.

Den nächsten Besuch statteten wir dann der Warschauer Altstadt ab. Genauer dem Schlossplatz mit der herrlichen Sigismundssäule und danach dem Königsschloss. Die Säule ist eines der Wahrzeichen Warschaus und wurde im Jahre 1644 von König Władysław IV. Wasa zur Erinnerung an seinen Vater Sigismund errichtet, der Warschau 1596 zur Hauptstadt Polens erklärt hatte.


Im Schloss gab es dann natürlich auch viele interessante Dinge zu sehen, damit möchte ich aber jetzt niemanden langweilen sondern lieber noch ein paar Bilder hinterher schieben. Auf jeden Fall war´s interessant und sehenswert.





Zum krönenden Abschluss gab es dann polnisches Bier und Piroggen vor der herrlichen Kulisse des Altstadtmarktes und beim zurück schlendern zur Haltestelle habe ich dann auch noch ein kleines Stück Frankreich entdeckt.


Samstag, 27. September 2014

Vorbereitungen für Warschau

Am Mittwoch gehts endlich wieder auf Reisen. Zwar nicht weit und auch nicht lang, aber Hauptsache raus. Seit unserem Island Urlaub im März sah es eher Mau aus. Kurzreisen zum Wandern- und Radfahren und ein Besuch in Baden Württemberg bei der Familie und Freunden meines Mannes, mehr war nicht drin, dafür aber jetzt. :-)

Am Mittwoch Morgen gehts auf in Richtung Warschau. Als Teenager war ich schon einmal zum Schüleraustausch in Polen und später dann auch mit meiner Familie in den Masuren, aber in die polnische Hauptstadt hab ich es noch nicht geschafft und auch mein Mann war noch nie in Polen, also fiel die Entscheidung recht schnell und einfach.

Entschieden haben wir uns für ein Apartment, da wir einfach flexibel sein möchten und uns lieber selbst versorgen. Damit habe ich jetzt bei zwei Leuten nicht so das Problem. Wir wohnen direkt im Herzen Warschaus, nah am Kulturpalast, am Hauptbahnhof und am Museum des Warschauer Aufstandes. Perfekt für einen Städtetrip zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Unsere Unterkunft heißt Senator Apartments Warsaw, sieht toll aus und hat sehr gute Bewertungen im Netz. Für 4 Übernachtungen zahlen wir hier 195€ ohne Frühstück bei Belegung von 2 Personen - für mich mehr als akzeptabel.

Bilder via: http://senatorwarsaw.pl
Ich werde von unterwegs berichten....

Mittwoch, 24. September 2014

Mittendrin dabei: Mit POLYGLOTT Prag und Amsterdam zu Fuß entdecken

POLYGLOTT erweitert die „zu Fuß“-Reihe und legt Reisenden jetzt auch die Hauptstädte Prag und Amsterdam zu Füßen. So unterschiedlich die beiden europäischen Metropolen an der Moldau und der Amstel auch sind, am besten lassen sie sich zu Fuß erkunden, denn gerade dann entdeckt man verborgene Winkel und unbekannte Viertel jenseits der ausgetretenen Pfade. Die perfekt zusammengestellten Kenner- und Kennlerntouren bieten alles, was das Spaziergängerherz begehrt. Jede Tour führt dabei in eine andere Gegend und lässt den Reisenden auch Bekanntes neu genießen.

Die schönsten Touren für Stadtentdecker

Die cleveren Kleinen von POLYGLOTT entführen Städtereisende auf 30 abwechslungsreiche Entdeckungstouren, z.B. durch das Prager Hollywood oder auf die Prager Burg, die als älteste bewohnte Burg der Welt unbestritten die bedeutendste Sehenswürdigkeit des Landes ist. Eine andere Tour heftet sich nachts an die Fersen der legendären Prager Gespenster. In Amsterdam flanieren Städtereisende über die multi-ethnischsche Einkaufsmeile Buurt im indischen Viertel, erkunden das neueste Trendviertel Noord oder begeben sich auf eine Zeitreise durch die idyllischen Dörfer Buiksloot. Ob kurz oder lang, morgens oder abends, bei Sonne oder Regen - die Bandbreite der vorgeschlagenen Routen erstreckt sich vom kleinen Bummel, zum anspruchsvollen Spaziergang bis hin zur ausgedehnten Tagestour mit vielen Stationen. Zu allen Titeln der POLYGLOTT zu Fuß Reihe gibt es selbstverständlich auch einen aktuellen POLYGLOTT on tour Band: zusammen ein Dream-Team.


Freitag, 12. September 2014

Holstentor, Marzipan und die Buddenbrooks

Einige von Euch wissen sicher von welcher schönen Stadt ich hier rede. Richtig - von der Hansestadt Lübeck. Bei einem Urlaub im Norden hatten wir einen Tag lang Zeit hier ein wenig durch die Gassen zu schlendern, Museen zu besuchen und uns bei Niederegger den Bauch mit Marzipan voll zuschlagen.

210 Brücken gibt es in Lübeck. Kein Wunder wenn man sich den Stadtplan einmal bei Google Maps anschaut:

Quelle: Google Maps
Überall Wasser, einmal um die ganze Stadt herum. Nicht für umsonst sagt man sie auch "Klein Venedig".

Wahrzeichen ist natürlich das Holstentor. Keine Ahnung warum, aber als ich es sah, hatte ich auf einmal einen riesengroßen Drang unbedingt und sofort durch gehen zu wollen und war damit nicht allein. Einige Leute sind sogar mehrfach hin- und her darunter durchgelaufen. Vielleicht bringt´s Glück? Vielleicht fühlt man sich ein wenig in eine andere Zeit versetzt? Wer weiß das schon, auf jeden Fall war es ein bisschen magisch.


Überrascht hat mich die unglaubliche Skyline der Stadt. Noch nie hab ich ich so viele Türme und Zipfel auf einmal gesehen. Geprägt ist Lübeck´s Ansicht von den "Sieben Türmen“. Hiermit sind die sieben Türme der fünf großen Innenstadtkirchen Marienkirche, Dom, Aegidienkirche, Petrikirche und Jakobikirche gemeint. Was dann in etwa so aussieht:

Bild via www.wandspruch.de
Seit 1806 ist Lübeck auch unwiderruflich mit meiner allerliebsten Nascherei nämlich dem Marzipan verbunden. Mitten in der Innenstadt, gegenüber vom alten Rathaus, findet ihr die Filiale von Niederegger mit einem herrlich großen Shop voll mit allen erdenklichen Kreationen rund um´s Marzipan und mit einem urgemütlichen Café im Stil eines Wiener Kaffeehauses. Hier genehmigten wir uns einen Marzipankaffee - so was von lecker.


Gute gestärkt und die Taschen voller Süßkram, gings dann gleich gegenüber mit dem 1230 erbauten alten Rathaus weiter. Das besondere ist seine große Schauwand, mit kleinen Schmuckbalkonen und den drei Türmen.


Zum Schluss ging es noch zum Hauptschauplatz von Thomas Manns nobelpreisgekröntem Roman "Buddenbrooks" - zum  Buddenbrookhaus. Leider hatten wir keine Zeit mehr hinein zugehen, aber ganz sicher beim nächsten Besuch in Lübeck.



Freitag, 29. August 2014

Barbarossadenkmal

Da mein Mann ja nicht von hier kommt und Vieles noch nicht gesehen hat, gibts spontan - ab und an mal - einen Ausflug zu Plätzen die ich in meiner Jugend und Kindheit gefühlte zig Tausend mal gesehen habe - sehen musste, aber mit der Zeit und einem gewissen Abstand, macht auch mir das wieder Spaß.

Irgendwann im Mai gings für uns in den Kyffhäuser, denn hier steht das imposante Barbarossadenkmal.


Zwischen 1890 und 1896 zu Ehren Kaiser Wilhelm des Ersten erbaut ist es neben dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig  und dem Kaiser Wilhelm Denkmal an der Porta Westfalica das drittgrößte Denkmal Deutschlands.


Ganz klar gibt es auch hier eine wunderschöne Geschichte zu erzählen: 
Ludwig Bechstein Thüringer Sagenbuch 1836
Kaiser Friedrich der Rotbart im Kyffhäuser 

Kaiser Friedrich der Rotbart unternahm einen Kreuzzug in das heilige Land, dieses den Türken zu entreißen, von dannen er nicht wieder heimkehrte. Und bald darauf entstand im Volk mancherlei Gerücht und Sage, dass er nicht, wie doch die Kunde war, gestorben sei, sondern noch lebe, und wiederkommen werde. So wurde gesagt, er sei in einem Berg verzückt und gebannt. Manche nennen den Untersberg bei Salzburg, andere einen Felsen bei Kaiserslautern, darin der Kaiser verzaubert sitzen soll. Am meistern aber wird der Kyffhäuser als solcher Berg genannt. Da hinein soll er sich selbst verflucht haben mit seiner Tochter und allem Hofgesinde bis zur Zeit seiner Wiederkehr. Da sitzt er nun im Bergschloss, umgeben von seinen Wappnern, in einer glänzenden Halle, an einem güldenen Tisch und trägt auf dem Haupt eine alte güldene Krone. Des Kaisers roter Bart ist durch den Tisch gewachsen und reicht zweimal schon um den Tisch herum. Wenn er aber zum drittenmal herumreicht, dann wird der Kaiser heraufkommen, das Reich wieder behaupten, das Regiment bessern und das gelobte Land mit dem heiligen Grabe den Türken abgewinnen. Dann wird er seinen Schild hängen an den dürren Ast eines Birnenbaumes, der auf dem Ratsfeld steht, und eine große Schlacht wird dann geschlagen werden, der Baum aber wird grünen und blühen. Auch schläft der Kaiser nicht, sondern er nickt und zwinkert mit den Augen, wie im Halbschlummer und alle hundert Jahre sendet er einen Zwerg hinauf zu schauen: ob die Raben noch um die alte Burgwarte von Kyffhausen fliegen? Wenn er nun wiederkommt und aussagt, dass sie noch fliegen, wird der alte Kaiser traurig wie zuvor und schlummert wieder fort. So haben ihn schon manche gesehen.


Nach dem Aufstieg zum Denkmal wird man mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Natürlich kann man das Denkmal selbst auch besteigen und sich im Inneren eine Ausstellung ansehen. Ein kleines Café "Kaisers Picknick" lädt zum Verweilen ein und ganz sicher findet jeder was für de kleinen Hunger zwischendurch unter den reichhaltigen Thüringer Spezialitäten.

Weitere Infos gibt es hier: www.kyffhaeuser-tourismus.de

Montag, 25. August 2014

Lonely Planets Großartige Welt – viel mehr als ein prachtvoller Bildband

Eine golden leuchtende Ebene. Am Horizont: dunkle, im Schatten liegende Berge unter rosa angehauchten Wolken. Davor eine Herde Zebras, begleitet von ihren Schatten, die das dramatisch aufscheinende Abendlicht lang und länger werden lässt. Die Herde wirkt klein angesichts des weiten Wüstenpanoramas, aber nicht erloren: Es ist, und auch das sagt das Bild aus, ihre Heimat. Eine Momentaufnahme aus dem Namib-Band-Naturreservat im Süden Namibias, eingefroren in der Zeit und doch so voller Leben, wie eine Fotografie nur sein kann. Das Foto der wandernden Zebras, aufgenommen aus einem tief fliegenden Flugzeug, ist nur eines von Dutzenden. Diese lassen in dem prächtigen Bildband Lonely Planets Großartige Welt ein ganz besonderes Bild unseres Planeten erstehen. Die eindrucksvollen Porträts und Momentaufnahmen sind nicht, wie üblich, geografisch sortiert, sondern nach übergeordneten Themen über alle Staats-, Landschafts- und Kontinentgrenzen hinweg. So bekommen sie eine zusätzliche Tiefe – für den aufmerksamen Leser und Betrachter eine ganz besondere Erfahrung.

„Was ein schöner Ort ausstrahlt ist mehr als das, was man mit den Augen sieht“, heißt es im Vorwort von Lonely Planets Großartige Welt. Schönheit zu erleben sei auch geprägt durch äußere Faktoren: Menschen, mit denen man zusammen oder eben gerade nicht zusammen sei, die eigene Stimmung, der Punkt im Leben, an dem man stehe. Ein Kontext, der beim Betrachten eines Fotos nicht vorhanden sei. Es geht also nicht nur darum, unseren Heimatplaneten in all seiner Schönheit und in all seinen Facetten zu porträtieren, sondern es geht um mehr: „Wir wollten etwas schaffen, das zumindest ansatzweise solche Verbindungen zu einem Ort hervorbringt.“ Eine Beziehung zu kreieren also, ein Gefühl der Verbundenheit, Kontakt aufzunehmen zu dem, was den Kern dieser, der einen Welt ausmacht.

„Ursprünge“ heißt folgerichtig das erste Kapitel, in dem uralte Mammutbäume in den Himmel streben, die Milchstraße sich über den im letzten Abendlicht leuchtenden Dolomiten in die Unendlichkeit erstreckt, der Vulkan Kilauea auf Hawai’i funkensprühend neues Land erschafft oder ein bizarres Wolkengebilde über der Wüste des Amboseli-Nationalparks in Kenia Regen verspricht. In „Quellen des Lebens“ jagen Delfine und Seevögel in riesigen Fischschwärmen beim Sardine Run vor Südafrikas Küste, leuchten abgeerntete Felder in West Sussex in England in allen möglichen Goldtönen, macht sich ein Fischer im Licht der aufgehenden Sonne am chinesischen Li-Fluss zwischen kegeligen Karstbergen an sein Tagwerk.

„Harmonie“ heißen weitere Kapitel, „Weite“, „Größe“ oder „Übergänge“. Themen, die viel kreativen Spielraum versprechen, und die illustriert werden durch außergewöhnliche, einzigartige Aufnahmen unseres Planeten. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Gestaltung von Lonely Planets Großartige Welt: Doppelseitige Panoramafotos wechseln sich ab mit Bildern, die eine Seite einnehmen oder auch mit zwei halbseitigen Porträts – eine weitere Dimension, die die Beschäftigung mit diesem Prachtband nie langweilig werden lässt. Interessante Informationen zu den einzelnen Aufnahmen finden sich in einem Index zusammengefasst am Ende des Buches.

Wenn also im Kapitel „Gemeinschaften“ die warmen Lichter des japanischen Dorfes Ogimachi in die eisige, schneebedeckte Winterlandschaft hinausstrahlen, dann ist das nicht nur eine berückend schöne Aufnahme. Dann erfährt der Leser auch, dass die traditionellen Bauernhäuser im Zentrum der japanischen Berge steile Dächer gegen die Schneemassen haben – und dass auf den Dachböden Seidenraupen gezüchtet wurden. Das letzte Bild von Lonely Planets Großartige Welt zeigt, im Kapitel „Ewigkeit“, einen riesigen Mond über den schroffen Alpenspitzen von Chamonix. „Solch überwältigende Schönheit“, heißt es im Vorwort, „ist schwindelerregend, sie lässt einen schlicht und einfach … stillstehen. Die Welt ist voll von solchen Orten. Aber wir sind uns ihrer nicht ständig bewusst, und manchmal müssen wir daran erinnert werden, dass es sie gibt.“ Diese Aufgabe erfüllt Lonely Planets Großartige Welt auf eine ganz zauberhafte Weise.
Lonely Planets Großartige Welt
Druck durchgehend vierfarbig
256 Seiten Format: 36,3 x 27,7 cm
Preis: € 39,95 (D) / € 41,10 (A) / sfr 59,90
ISBN: 978-3-8297-1544-7 
Überall, wo es Bücher gibt, im Internet und im Lonely Planet Online Shop erhältlich.

Dienstag, 19. August 2014

Highfield 2014

Am Wochenende hieß es am Störmthaler See in der Nähe von Leipzig wieder "Party On!" und wir waren mittendrin beim Highfield 2014. Zum Einen lieben wir gut gemachte Rockmusik zum Anderen wohnen wir gleich nebenan. Nicht mal 15 Minuten Fahrt brauchen wir um mitten im Getümmel zu sein. Getümmel heißt in dem Fall wir und die anderen 25.000 Besucher! Wow - zum ersten Mal war das Festival ausverkauft seit es von Erfurt im Jahr 2010 nach Leipzig verlegt wurde.

Musikalisch gab es definitiv schon bessere Jahre, aber das ist ja immer noch Geschmackssache. Für mich war der Samstag eine absolut runde Sache. Jupiter Jones (mit neuem Sänger wirklich sehr überzeugend), danach Bosse (er begeistert mich immer, immer mehr), Revolverheld und dann die Überraschung meines Lebens: Fettes Brot. Klar kenn ich hier und da ein paar Lieder, aber live sind die 3 Jungs aus dem Norden DAS Highlight schlechthin. Niemals hätte ich so eine Leistung und vorallem Partystimmung erwartet.


Ganz fies enttäuscht haben mich Blink 182 obwohl ich mich auf die Jungs wirklich am allermeisten gefreut habe. Seit 99 verfolgt mich ihre Musik und nie hat es sich ergeben mal auf ein Konzert zu gehen. Zwischenzeitlich kam dann 2005 ja auch die Trennung. Tja und jetzt eine herbe Enttäuschung für mich. Schade, es hätte unglaublich werden können, wurde es aber nicht...Tom war betrunken, vermute ich, und jedes zweite Wort war irgendein unschöner, vulgärer Ausdruck. Nicht schlimm, aber mit fast 40 einfach uncool und unnütz, aber das Bühnenbild zeigte kurz vor Schluss wirklich nochmal eine kleine Überraschung.


Ein loderndes "Fuck" - nicht schlecht, aber auch das war nur ein kurzer Burner. Rausgerissen hat es am Ende wieder Travis, der sich hinter seinem Schlagzeug mit Abstand Alles und die beste Leistung des ganzen Festivals für mich abgeliefert hat.

Donnerstag, 14. August 2014

Herbst auf Helgoland

Sicherlich zieht es die meisten Besucher im Sommer auf Deutschland´s einzige Hochseeinsel, aber wer sich für den Herbst oder Winter entscheidet, kann auch ein paar wundervolle Tage fernab vom Massentourismus erleben - so wie wir. :-)

Im September hieß es für uns "Leinen los". Von Büsum mit Cassen Eils nach Helgoland - mit der Funny Girl. Um nach Helgoland zu gelangen muss man sich, kurz vor dem Hafen, Ausbooten lassen. Für mich der blanke Horror, für viele andere Touristen schon das erste Highlight. Mit kleinen Börtebooten gehts vom Hauptschiff zum Hafen. Ca. 40-50 Leute finden Platz in den hochseetüchtigen "Nussschalen" aus Eichenholz. Bei starkem Seegang eine Sensation.


Endlich im Hafen von Helgoland angekommen begrüßt uns fantastisches Wetter und die bunten "Hummerbuden" direkt am Hafen die man schon aus weiter Entfernung erkennt. Hier findet man Bisrto´s, Souveniershops und kleine Buden mit Krims Krams. Shoppen kann man hier übrigens Mehrwertsteuerfrei. Sehr lohnenswert für Zigaretten, Alkohol, Düfte oder auch für Schmuck. Für uns nicht von Interesse - wir sind wegen der Natur und der Insel hier.


Unser Aufenthalt ist kurz, nur ein paar Stunden haben wir Zeit, aber die wollen wir natürlich optimal nutzen. Am Besten geht das ganz klar mit der "Inselbahn Helgoland". Entscheiden kann man sich zwischen einer Tour auf dem Unter- oder Oberland. Für uns gibt es, aufgrund eines Familienmitglieds welches im Rollstuhl sitzt, keine andere Möglichkeit als die Unterlandtour zu buchen, denn hier fahren wir direkt bis zur "Langen Anna" dem Wahrzeichen Helgolands.


40 Minuten dauert die Rundfahrt mit der kleinen Bahn - Fotostopps sind inklusive. Unterwegs erfahren wir das es hier keine Autos gibt und selbst das Radfahren verboten ist oder auch das Helgoland im zweiten Weltkrieg schwer von Bomben getroffen wurde. Innerhalb von nicht einmal 2 Stunden wurden über 7.000 Stück abgeworfen. Zwar überlebten alle Einwohner in Bunkern, konnten aber nicht auf der Insel leben bleiben.

Zum Schluss schauten wir noch im Museumshof vorbei und informieren uns über die Geschichte der Post auf der Insel, über den Kinderbuchautor James Krüss und können alte Fotografien bestaunen. Letzter Halt ist im Hafen, an der Büste von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben der hier das "Lied der Deutschen" gedichtet hat.


Noch ein Kaffee zum Schluss und dann gehts zurück auf´s Festland...

Donnerstag, 7. August 2014

Schmankerl zum Oktoberfest: MERIAN guide „Münchner Wiesn 2014“


Das Oktoberfest zieht jährlich Millionen von Besuchern an. Aber auch den Münchnen ist das größte Volksfest der Welt eine Herzensangelegenheit. Sie granteln zwar drüber, dass so viele Leut’ in der Stadt sind, gleichzeitig freuen sie sich aber narrisch, auf der Wiesn mit allen zu feiern – oder wie man in München sagt: „Schee, dassds alle da seids!“

Für Einheimische, Zuagroaste und alle Wiesn-Fans von nah und fern gibt es den topaktuellen Wiesn-Begleiter von MERIAN. Er bietet Informationen für einen rundum gelungenen Oktoberfest-Besuch: wie man hinkommt, wo man feiert und was man anschließend macht. Zudem berichtet Autorin und Wiesn-Expertin Sonja Still auch über Hintergründe und Geschichte. Denn das Oktoberfest ist viel mehr als ein gigantischer Rummel. Es ist ein gewachsenes, kulturelles Event mit langer Historie. Besonders schön verbinden sich Tradition und Gemütlichkeit auf der Oidn Wiesn, die dieses Jahr wieder stattfindet. „Die Stimmung unterscheidet sich ganz deutlich von der auf dem modernen Oktoberfest. Hier wird in Nostalgie geschwelgt und es funkelt der Charme der 1950er-Jahre-Filme, trachtig und süß“, so die Autorin.

Praktisch: mit Übersichtsplan des Festgeländes, Stadtplan, Verkehrslinienplan und Faltkarte. Lizenziert von der Landeshauptstadt München!

Das bietet der MERIAN guide Münchner Wiesn 2014:

  • topaktuelle Infos zu allen großen und kleinen Festzelten
  • die aufregendsten Fahrgeschäfte
  • praktische Tipps von Anfahrt über Hendlmarken bis Zelt-Knigge 
  • die schönsten Biergärten Münchens und die besten Adressen fürs Katerfrühstück
  • die besten Shoppingtipps für Dirndl, Trachten, Gamsbart und Haferlschuh
  • Münchens Top-Sehenswürdigkeiten und Ausflüge ins wunderschöne Umland
  • lizenziert von der Landeshauptstadt München

MERIAN guide Münchner Wiesn 2014
Autorin: Sonja Still
128 Seiten. Format 11 x 19 cm
Klappenbroschur 5 € (D) / 5 € (A) / 8,30 SFr
ISBN 978-3-8342-1894-0 

Die perfekte Ergänzung zum MERIAN guide: der POLYGLOTT Sprachführer Bairisch

Das bairische Lebensgefühl des "Mia san Mia" drückt sich bei der Wiesn auch in der ureigenen Mundart aus. Um Besuchern und Zuagroasten die Verständigung auf dem Oktoberfest zu erleichtern, gibt es jetzt den POLYGLOTT Sprachführer Bairisch. Dieser verrät die wichtigsten umgangssprachlichen Ausdrücke sowie die richtige Aussprache, während der herausnehmbare Flirt- und Fluchflip im Festzelt die zünftige Plauderei unter Buam und Madln erleichtert. Und sollte das bairische Idiom nach der einen oder anderen Maß doch zu zungenbrecherisch erscheinen, hilft das Bildwörterbuch. Mit dem Sprachführer werden die Erfahrungen mit der lokalen Bevölkerung zum Erfolg, auch für den fremdesten Fremden und das nördlichste Nordlicht!

POLYGLOTT Sprachführer Bairisch
128 Seiten. Format 11 x 19
Klappenbroschur 7,99 € (D) / 8,30 € (A) / 13,90 SFr
ISBN 978-3-493-61212-7 

Samstag, 2. August 2014

Einmal Polarkreis und zurück bitte

Und zwar hiermit

Für Leute wie mich, die unter großer Flugangst leiden, der absolute Horror. Gut das mein Bruder, der den Trip als kleine Hochzeitsüberraschung organisiert und geplant hat, nicht vorher erwähnt hat womit mir nach Grimsey reisen. Ich wär sicher nicht mitgekommen. Die ganze Reise stand unter keinem guten Stern, da der Flug insgesamt um 3 Stunden verschoben wurde. Immer wieder kamen starke Winde dazwischen die ein sicheres Starten und Landen schier unmöglich machten. Irgendwann aber kamen wir dann doch an die Reihe und mein Herz sackte in Untiefen ab.


"On Board" hatten wir dann wirklich viel Spaß. 21 Sitzplätze (aber auch hier hatte jeder Gast seine eigene Sitzplatzkarte, soviel Zeit muss auch in Island sein) mit direktem Blick ins Cockpit. Den Landeanflug konnten wir also live und aus der Sicht der Piloten miterleben. Grauenhaft, das will ich niemals wieder erleben.

Gefühlte Stunden später - eigentlich waren es nur 25 Minuten, betraten wir dann endlich Grimsey und plötzlich realisierte ich: "Hey, du bist am Polarkreis!" Ein unbeschreibliches Gefühl und natürlich führte uns der erste Weg auf der kleinen Insel direkt zum allerliebsten Touriknipspunkt. Übrigens ist das hier der einzige Punkt Island´s an dem Mann im Sommer die Mitternachtssonne sehen kann

Tadaaa, wir sind am Polarkreis
Im Hintergrund sieht man unsere Unterkunft, das Basar Guesthouse von Gaga. Das einzige das im Winter geöffnet hat, direkt am Flugplatz. Fluglotse und Hotelbesitzerin sind übrigens ein und dieselbe Person. Nicht untypisch hier auf Grimsey das man mehere Berufe auf einmal ausübt.

Zum Abendessen gab es reichlich, Gaga kocht selbst und tischte uns Alles auf was die Insel zu bieten hat. Fisch, Lamm und Huhn war auch dabei. Eigentlich sehr untypisch, da auf Grimsey kaum Haus- oder Nutztiere leben. Aufgrund der Lage und des kalten Klimas, gibt es sehr wenig  Vegetation und die Tiere würden entweder verhungern oder erfrieren. Hunde und Katzen gibt es übrigens keine, das wurde von den Einwohnern einheitlich so abgestimmt. Das leckere Essen hatte seinen Preis, aber zur Krönung des Tages (wir hatten am Vormittag in Akureyri geheiratet) gabs eine Hochzeitstorte obendrauf.

Hochzeitstorte á la Gaga
Am nächsten Tag ging es Mittags per Fähre wieder auf´s Festland, denn viel kann man im Winter auf Grimsey nicht machen. Davor hieß es aber noch Daumen drücken für die Nordlichter. Mein Bruder wünschte sich so sehr welche zu sehen und das sollten wir auch. Über 2 Wochen gab es keine am Himmel erzählte Gaga am nächsten Tag, wir hatten also mehr als Glück. Zur selben Zeit wie wir war auch ein amerikanisches Paar im Hotel und sie machten die entscheidenden Fotos die ich netterweise verwenden darf.

Fantastisch oder?
Einfach perfekt, für alle von uns. Mein Mann und ich wollten unbedingt Wale sehen, das haben wir auch und mein Bruder bekam in dieser Nacht seine Nordlichter vor die Linse. Im Nachgang haben wir erst einmal gemerkt wieviel Glück wir hatten all das erleben zu können.

Nach dem Frühstück ging es dann auf zur finalen Inselumrundung  mit Gaga und ihrem VW Bus.


Sie zeigte uns die "Highlights" der Insel: Schule, Kindergarten, Grippe und Vereinshaus, alles in einem Gebäude. Die Insel lebt ausschließlich von der Fischzucht, also ging es für uns alle in die Fischfabrik. Krönender Abschluss war der Besuch in der Häkelstube von Gagas Schwiegermutter. Das ein oder andere Souvenir landete auch in meiner Tasche bevor es Mittags per Fähre zurück nach Akureyri ging.