Donnerstag, 8. Mai 2014

Wandern entlang des Kocher-Jagst-Trails // Teil 1

Am langen Wochenende, dank Brückentag, haben wir uns mal für eine ganz andere Art des Urlaubs entschieden: Wandern. Eigentlich nicht unser Ding, eigentlich nur was für alte Leute und eigentlich total langweilig. Denkste - wir nämlich auch, bis zum letzten Wochenende. Jetzt wissen wir´s besser und ich denke das Wandern wird sich zur kleinen Leidenschaft entwickeln.

Vorbereitung

Super Tipps, Karten, Routen, Übernachtungs- und Rastmöglichkeiten und noch Vieles mehr findet Ihr auf der Webseite von Wandersüden Baden Württemberg Hier gibt es übrigens auch Tourenangebote für Wandertouren in ganz Deutschland. Neben guten und wetterfesten Klamotten, solltet ihr unbedingt an festes Schuhwerk, Regenjacke, Handy, Essen, Getränke und Wechselsocken denken. Wir waren zusätzlich mit jeder Menge Kartenmaterial ausgerüstet was uns ab und an wirklich aus der Patsche geholfen hat. Trotz fantastischer Ausschilderung waren wir doch zweimal orientierungslos, aber Dank der Karten nicht allzu lange. Gute Tipps zur Aufteilung der Etappen findet ihr auch auf der Seite vom www.kocher-jagst-trail.de Besonders positiv möchte ich hier der Kocher-Jagst-Trail - Pocketguide erwähnen, den gibts übrigens hier kostenlos.

Tag 1 - Erste Etappe - Blaufelden nach Kirchberg/Jagst – 19,4 km

Nach einer fantastisch geruhsamen Nacht im Hotel Zum Hirschen in Blaufelden und einem noch besseren Frühstück ging es gegen 10 Uhr voller Vorfreude den knappen 20 Kilometern entgegen. Mit dabei war, neben unsere Ausrüstung, ein tolles Vesperpaket von Hotel, hier konnten wir auch das Auto kostenfrei stehen lassen.

Los gehts...
Fantastisch ausgeschilderte Wege machten unsere erste Wandertour zum echten Erlebnis. So leicht hätten wir uns das wirklich nicht vorgestellt. Unser Gepäck wurde übrigens in der Zwischenzeit von einem Hotel zum nächsten transportiert - was für ein Service. Unser Ziel an diesem Tag war Kirchberg/Jagst, dort genau das Landhotel Kirchberg. Aber das war morgens um 10 noch Zukunftsmusik...also los gehts.


Am ersten Tag hatten wir das große Glück absolut keinen Menschen auf der Tour zu treffen, was wirklich Luxus ist zummindestens haben wir das so empfunden und entsprechend auch die wunderschöne und ruhige Landschaft bestaunt und erkundet.

Von unterwegs...
Natürlich haben wir auch Pausen gemacht, leider nicht ganz so zünftig wie ich mir das gewünscht hätte, da es einfach nirgends ein Gasthaus o.ä. gab in das wir Einkehren konnten. Entweder geschlossen oder wir sind einfach an den Ortschaften vorbei marschiert. Eigentlich schade, aber so konnten wir uns das Geld sparen und es abends dann für leckerem Fleischkäs und Flädlesuppe ausgeben. Dazu ein Crailsheimer Engelbräu - was für ein perfekter Abschluss für einen 7 stündigen Wandertag, aber unterwegs sah das Pause machen eher so aus...


Fazit

Wir haben für die Strecke knappe 7 Stunden benötigt, was unserer Meinung bei über 20 Kilometern die wir mit Umwegen gelaufen sind, absolut ok und vertretbar ist. Lustig ist das bei Hochwasser oder im Winter der Kocher-Trail nicht so gewandert werden kann wie wir es getan haben, denn man muss ein ganzes Stück durch bzw. sehr nah an einem Fluss lang und am Ende auch über ein paar glitschige Steine balancieren, dass ist wirklich nicht Ohne, auch ging die Wanderung teilweise an steilen Hängen entlang und bei dem Matsch den wir leider hatten, war Festhalten unbedingt notwendig. Ältere Leute oder Familien mit Kindern hätten an manchen Stellen keinen Spaß gehabt. Also schaut unbedingt mal vorbei bei: www.wandersüden.de wenn Euch das Thema interessiert.

Hier unsere Route nochmal im Detail. Ich würde sie als mittel einstufen und wir waren sehr stolz als wir am Abend in Kirchberg/Jagst angekommen waren, auch wenn wir leider keine Lust mehr hatten und den schnuckeligen Ort anzusehen, dafür aber am nächsten Tag. Heute heiß es nur noch die schwäbische Küche genießen und dann ab in die Federn. Selten davor hat sich ein Bett für mich soooo gut angefühlt.

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