Sonntag, 18. Mai 2014

Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens - Besuch im Weinberg von Alain Brumont

Einen außergewöhnlichen Tag haben wir im Weinberg von Alain Brumont verbracht. Neben einer exklusiven Führung - nur für uns beide - gabs im Anschluss ein Vier-Gang-Menü mit leckeren, begleitenden Weinen. Ein wahrliches Erlebnis und ein absoluter Gaumenschmaus.

Lecker oder? ;-)
Leider konnte unser Begleiter nur französisch, also hatte ich das Nachsehen. Ganz ehrlich war das aber auch ok. Ich schaue eh lieber als das ich zuhöre und es ging ja auch nur um die Weinherstellung. Ich trinke lieber welchen. *lach*


Im Cháteau Montus gabs dann tolle Einblicke in die Herstellung und Lagerung von Wein. Es wurde uns viel über die Leiharbeiter erzählt die zur Ernte nach Frankreich kommen und auch über die Bekämpfung von Krähen die die Trauben fressen. Diese Franzosen haben da eine ganz eigene Methode. Dazu später mehr...Mein Mann hörte gespannt zu und ich konnte ein paar Bilder machen.


Nach der Besichtigung ging es durch die Weinberge wieder zurück zum Haupthaus und zum abschließenden Mittagessen. Natürlich haben wir auch ein paar Flaschen gekauft, einfach weil der Wein fantastisch schmeckt und recht erschwinglich ist.

In den Weinbergen ist uns immer wieder ein lautes Knallen aufgefallen ähnlich einer Kanone. Zuerst haben wir vermutet das es sich um ein Fest oder eine millitärische Übung handelt, aber das ist die Abschreckung für die Krähen. Im Boden sind so eine Art Bewegungsmelder eingebaut die eben einen Kanonenknall abgeben sobald sich ein Vogel niederlässt. Unglaublich - gerade für die Menschen die im Umkreis leben. Diese Franzosen.... :-)