Donnerstag, 2. Oktober 2014

L.A., New York und Südfrankreich an einem Tag

Gibts nicht? Gibts wohl und zwar in Warschau. Grad als ich mir die Bilder von heute angeschaut habe sind mir glatt ein paar in die Hände gefallen die mich an all die tollen Städte erinnert haben, aber in Warschau zu finden sind.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in unserer Wohnung auf Zeit (das Bett krachte nachts zusammen, es gibt keine großen Töpfe und keine Kaffeemaschine) ging es zu Fuß bei strahlendem Sonnenschien zum 3,5 Kilometer entfernten Kulturpalast. Aus der Ferne könnte man meinen es handelt sich ums Empire State Building. ;-) Das orientieren war auf jeden Fall easy - die Spitze in 237 Metern Höhe erkennt und sieht man fast überall in der Stadt.


Im Volksmund wir das Gebäude auch „Stalintorte“, „Stalinstachel“ oder „Stalins Rache“ genannt und ist neben einem Wohnviertel in Warschau noch das einzige Baudenkmal aus Zeiten des Sozialismus. Von der Aussichtplattform im 30. Stock gab es einen rundum Ausblick für uns mit Sonne satt.


Erinnert wirklich ein klein wenig an L.A. oder New York...

Mit dem eingekauften Warschau Pass konnten wir übrigens den Kulturpalast kostenlos besuchen und auch alle anderen Dinge die wir uns noch ansehen möchten - das Beste: Mit dem Touridoppeldecker können wir auch drei Tage kostenlos fahren. Fantastisch und sehr praktisch.

Den nächsten Besuch statteten wir dann der Warschauer Altstadt ab. Genauer dem Schlossplatz mit der herrlichen Sigismundssäule und danach dem Königsschloss. Die Säule ist eines der Wahrzeichen Warschaus und wurde im Jahre 1644 von König Władysław IV. Wasa zur Erinnerung an seinen Vater Sigismund errichtet, der Warschau 1596 zur Hauptstadt Polens erklärt hatte.


Im Schloss gab es dann natürlich auch viele interessante Dinge zu sehen, damit möchte ich aber jetzt niemanden langweilen sondern lieber noch ein paar Bilder hinterher schieben. Auf jeden Fall war´s interessant und sehenswert.





Zum krönenden Abschluss gab es dann polnisches Bier und Piroggen vor der herrlichen Kulisse des Altstadtmarktes und beim zurück schlendern zur Haltestelle habe ich dann auch noch ein kleines Stück Frankreich entdeckt.