Sonntag, 18. Oktober 2015

Viva la Mexico - Tag 1

Zurück von unserer 2 wöchigen Rundreise aus Mexico gibt es endlich wieder viel zu berichten. Mein Bruder, seine Freundin, mein Mann und ich waren mit dem Auto 14 Tage auf der Yucatan Halbinsel unterwegs. Haben viele Mayastätten besucht, nette Leute getroffen und noch viel mehr fantastisches, mexikanisches Essen verdrückt. Einzig die schwüle Hitze und der mächtig dicke Fuß meiner Schwägerin nach einem Moskito-Stich, haben uns die Laune ab und an ein wenig getrübt, aber sonst bekommt das Land und der gesamte Urlaub eine 1+ von mir.


Von Frankfurt ging es am 1.10. mittags um 13 Uhr mit der Condor nach Cancun. Dort landeten wir ca. 16.30 Uhr Ortszeit nach knappen 10 Stunden Flug. Da mein Bruder behindert ist, wurden wir direkt am Terminal abgeholt und zu Europcar gebracht. Dort stand ein fantastisch toller und herrlich großer Jeep für uns bereit. Dazu gab es kein Navi - braucht man angeblich nicht und jetzt im Nachgang betrachtet, stimme ich dem zu. Vort Ort gingen mir das erste - und nicht letzte Mal - die Nerven durch. Der nächste Schock kam gleich hinterher - kaum jemand sprach Englisch und das bei einer internationalen Autovermietung.

Mit Händen und Füßen wurde sich dann irgendwie verständigt und das hieß es rein ins Auto und ab auf die Straße in Richtung Ramada Cancun City - unser erstes Hotel. Hier wieder das totale Chaos. Jeder fährt wie er will, keiner blinkt oder hält seine Spur. Für uns Deutsche die sich, in der Regel ja an (fast) jede Regel halten, eine Katastrophe. Trotz Blinker lässt mich Niemand die Spur wechseln und das Hotel ist mitten in der City. Ein Albtraum. Draußen wurde es dunkel und erst nach über 30 Minuten fanden wir dann endlich unser Hotel. Einchecken, essen, ein Corona trinken und ab ins Bett.

In Cancun selbst haben wir uns nichts weiter angesehen und persönlich hab es hier für mich auch nichts zu erwähnen. Bis vor 35 Jahren war es noch ein kleines Dörfchen mit wenigen Einwohnern. Als Gegenstück zur Bade- und Touristenhochburg Acapulco im Westen des Landes, entschied sich die Regierung 1969 gemeinsam mit Privatinvestoren Cancun systematisch aufzupeppen - das ist auch gelungen.

Es reiht sich Luxushotel an Luxushotel die hauptsächlich Jugendliche aus Großbritanien und Russland anlocken. Egal ob zum Springbreak oder Partyurlaub - feiern, Party machen und jede Menge trinken kann man hier verdammt gut.

Nichts für uns, also nur mal schnell mit dem Auto vorbei gecruist, ein paar Bilder gemacht und weiter Richtung Chichen Itza - dem wohl bekanntesten Maya Denkmal der Welt. Vorher gab es aber einen kleinen Stopp in Valladoldid. Die Iglesia de San Servacio (eine Kathedrale aus der Kolonialzeit) lohnt auf jeden Fall für einen kurzen Halt. Sie steht an einem wunderschönen kleinen Platz mit vielen Restaurants, Cafés und Bänken auf den sich in der Hitze Mexicos immer Leute tummeln.

Iglesia de San Servacio