Mittwoch, 4. November 2015

Izamal - Pueblo Mágico

Tatsächlich ist diese verträumte Kleinstadt ein "Magischer Ort", denn genau das bedeutet "Pueblo Mágico". Ein sehr gepflegter und typisch mexikanischer Ort. Nette Menschen, bunte und einladende Hausfassaden, ein kleiner Platz mit Händlern, Menschen die kurz Pause machen...


Sehenswert und das Highlight von Izamal ist das Convento de San Antonio de Padua - ein gelbes Kloster was schon weit über die Stadtmauern zu sehen ist.



Bevor die Spanier diese Kleinstadt eroberten, stand hier die  P’ap’hol-chaak Pyramide. Diese wurde zerstört und von 1533-1561 wurde aus den Steinen dieses Kloster errichtet. Neben dem Kloster und seiner Hauptkirche der "Santuario de la Virgen de Izamal" (die der heiligen Jungfrau von Izamal gewidment ist und die als Schutzheilige des Ortes gilt), kann man sich eine alte Sonnenuhr und ein kleines Museum anschauen. Papst Johannes Paul II war 1993 hier und brachte eine Silberkrone für die Schutzheilige mit. Ihm widmete man auch eine Statue im Innenhof.


Danach ging es noch auf einen mexikanischen Friedhof. Wie einige vielleicht wissen, haben die Mexikaner eine alltägliche Beziehung zum Tod und sehen ihn, ganz natürlich, als Teil des Lebens. Entsprechend sind auch die Gräber bunt bemalt und geschmückt. Am Tag der Toten (31. Oktober) wird in Volksfestmanier gefeiert, nicht getrauert. Übrigens wurde daraus bei den Amerikanern Halloween.