Mittwoch, 30. März 2016

Als Hoteltester unterwegs in Frankfurt am Main

Vor knapp zwei Wochen durften mein Mann und ich, auf Einladung des easyhotel Frankfurt, zwei Nächte in der Mainmetropole verbringen. Vielen Dank erst einmal dafür.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Low-Budget-Haus das sich wirklich auf die
grundlegendsten Dinge konzentriert. Kein Schnick-Schnack sondern geradlinige und zweckmäßige Räume die dennoch modern sind und das Ganze zu einem super Preis inmitten der City. Noch zentraler geht es kaum.


Unser Zimmer ist ausreichend für zwei mit einem großen Doppelbett, zwei Fenstern, Dusche und WC. Zwar liegt es direkt an der Hauptstraße jedoch hört man davon, bei geschlossenen Fenstern, rein gar nichts. Öffnen jedoch können wir es nicht - man versteht sein eigenes Wort nicht, aber wir wollten nun mal zentrumsnah übernachten. ;-)


Gastronomie gibt es im Haus keine, nur ein paar Automaten, aber in der Umgebung sind tolle Bars und Lokale und in fünf Minuten ist man zu Fuss am Hauptbahnhof.

Am Empfang werden wir nett begrüßt und in ein paar Dinge eingewiesen - wie TV, Internet, etc. All das sind Zusatzleistungen die man buchen kann, aber nicht muss. Für 24 Stunden W-LAN zahlt man zum Beispiel 6€ und für Sky Programme pro Tag sogar nur 2,50€. Absolut faire Preise. Die Rezeption ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche besetzt. Einchecken kann man ab 15 Uhr - Auschecken bis 10 Uhr.

Zimmerkategorien:
  • Kleines Zimmer (9.5 m²)
  • Standard Zimmer (10-12 m²)
  • Business Zimmer (16 m²)
Wir haben letzteres mit Dusche und WC, Doppelbett und Flachbildschirm, Relax-Sessel, Laptop-Ablage, Heizung und Klimaanlage bewohnt. Zusätzlich werden auch noch behindertengerechte- und Dreibett-Zimmer angeboten. Alle Stockwerke und Räume kann man bequem mit einem Fahrstuhl erreichen der nur mit einer Karte vom Hotel betrieben werden kann. Eine wirklich tolle Sache da so nur Gäste des Hauses ihn bedienen und fahren können.

Rezeption Frankfurt / Bild via: www.easyhotel-frankfurt.de
Ausschlaggebend und wirklich außer Konkurrenz sind die Zimmerpreise. Das kleinste Zimmer gibt es schon ab 35€, das Business ab 45€. Absolut fair.

Uns hat es wirklich gut gefallen - nicht nur das Hotel, auch Frankfurt. Etwas seltsam finde ich den Punkt der Zimmerreinigung. Ich gehöre nicht zu den Menschen die täglich frische Handtücher benötigen, aber in einem Hotel gehört es für mich dazu das - egal wie viel oder wenig man zahlt - wenigstens einmal am Tag das Bett gemacht und durchgesaugt wird. Das ist hier eine Extraleistung und muss entsprechend bezahlt werden. Davon habe ich aber gerade eben erst gelesen. Vor Ort kam es mir seltsam vor. Das Putz-Team im Haus haben wir als unfreundlich empfunden und das (leider) an beiden Tagen. Größter Störfaktor war allerdings die Lüftung in der Toilette. Das Gebläse war dauerhaft im Einsatz. Sobald man das Zimmer betritt und den Strom per Karte aktiviert, rauscht die Belüftung los und das solange bis die Karte wieder gezogen wird. Wir hatten dann abends die Qual der Wahl: Entweder TV schauen mit Hintergrundgeräusch oder Alles abschalten und schlafen. Hieran könnte man noch arbeiten.

Witzige Idee: Die Kiez-News / Bild via: www.easyhotel-frankfurt.de
Fazit

Nach zwei Tagen kann ich sagen das das easyhotel Frankfurt eine wirkliche Alternative zu anderen Hotels ist. Lage und Preis sind unschlagbar. In einer fremden Stadt hält man sich meist eh nur zum Schlafen und Duschen im Hotel auf und genau das ist auch das Konzept des easyhotels Frankfurt Wir sind begeisterte und zufriedene Gäste die ein tolles Wochenende in Frankfurt am Main hatten. Dank des easyhotel Frankfurt konnten wir uns nachts gut erholen um tagsüber die tolle Mainmetropole zu entdecken. Danke für die Einladung - jederzeit gern wieder.

Sonntag, 13. März 2016

Calakmul

Ebenso wie Tikal wird Calakmul auf der UNESCO Welterbe-Liste geführt. Der Weg zu den Ruinen ist sehr weit. Vom Eingang des Reservats bis zum eigentlichen Zentrum sind es 60 Kilometer die, aufgrund der nicht ganz so gut ausgebauten und vor allem engen Straßen, ein wenig länger dauern. Wir entschließen uns die Nacht im Hotel Puerta Calakmul  zu verbringen, welches genau von den Toren Clakmuls liegt. Für mich, trotz der enorm vielen und aggressiven Moskitos, das beste Hotel der ganzen Reise.
Kleine, hübsche Hütten mitten im Urwald. Um uns herum nur Natur und überall hört man Brüllaffen und Tukane. Die Unterkunft besitzt keine Fenster, nur Netze um uns vor den Moskitos zu schützen. Ein riesiges Netz über dem Bett soll uns zusätzlich vor den kleinen Plagegeistern bewahren. Es ist unglaublich schön hier. Selbst das Restaurant ist ein riesiger Bau aus Holz der mit Netzen bespannt ist. Eine herrliche Erfahrung mitten im Dschungel.

Gut gestärkt und mit vollgetanktem Auto, machen wir uns auf dem Weg zu einer der mächtigsten Städte der Maya: Calakmul. Es erstreckte sich auf einer Fläche von ca. 30 Quadratkilometern. Herausragend sind hier die Pyramiden „Strukturen“ I und II. Letztere besitzt eine Höhe von ca. 45 Metern und ist somit eine der Höchsten in der Maya-Welt. Der Großteil von Calakmul ist bis heute noch unerforscht und mit nur ca. 100 Besuchern pro Tag ein absoluter Geheimtipp.

Wir wagen den beschwerlichen Aufstieg bei wirklich heißer und extrem schwüler Temperatur während mein Bruder, auf den gut befahrbaren Wegen, von einem Guide per umgebauten Fahrrad durch die Gegend kutschiert wird. Der Ausblick lohnt aber auf jeden Fall und ist die Mühe wert.

Ein wirklich sehr netter Gärtner vor Ort öffnet für uns eine der Pyramiden. Das Fotografieren ist hier leider nicht erlaubt. Dennoch ist es ein absoluter Highlight, denn bisher durften wir noch kein einziges Monument im Inneren betreten. Herrliche Jade-Masen und einen komplett erhaltenen Tempel gibt es hier, seit noch nicht allzu langer Zeit, zu bestaunen.